Nur vier lange Spalten, dafür aber zehn freie Zellen: Das ganze Deck liegt von Anfang an offen, und die meisten Spiele lassen sich mit Geduld lösen.

Four by Ten Solitaire stellt das übliche FreeCell-Gleichgewicht auf den Kopf: Statt vieler Spalten und einer Handvoll Zellen gibt es hier nur vier lange Tableau-Stapel, dafür aber großzügige zehn freie Zellen. Das gesamte Deck wird offen in diese vier Spalten mit je dreizehn Karten ausgeteilt. Nichts ist verdeckt, und es gibt keinen Talon zum Nachziehen, alles, was du brauchst, liegt bereits auf dem Tisch.
Mit zehn Zellen zum Zwischenparken von Karten gehört Four by Ten zu den gutmütigeren Mitgliedern der FreeCell-Familie, und ein sehr hoher Anteil der Spiele lässt sich mit etwas Geduld lösen. Der Haken ist der Zuschnitt des Tableaus: Nur vier Spalten bedeuten weniger Platz für lange Sequenzen in abwechselnden Farben, sodass sich die Zellen schneller füllen, als man erwartet. Die Kunst besteht darin, sie als Zwischenlager zu nutzen und nicht als Abstellplatz.
Da immer nur eine Karte auf einmal gezogen wird, muss eine Sequenz, die du verlagern willst, Stück für Stück durch die Zellen und leeren Spalten geschleust werden. Eine früh geleerte Spalte verschafft dir Luft zum Umsortieren, deshalb lohnt es sich meist, eine der vier freizuräumen.
Wenn dir Four by Ten gefällt, probiere FreeCell Solitär, Eight Off Solitär oder Big FreeCell Solitär, drei Spiele mit offenem Tableau im gleichen Geist.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
4 Grundstapel: Werden nach Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König aufgebaut. Passende Karten wandern automatisch auf die Grundstapel, sobald ein Zug möglich ist.
4 Tableau-Stapel: Jeder Stapel erhält zu Beginn dreizehn offene Karten, also das gesamte Deck. Abwärts in abwechselnden Farben anlegen.
10 freie Zellen: Jede Zelle fasst eine Karte. Jede Karte darf in eine leere Zelle gelegt werden, und die dort liegende Karte kann jederzeit wieder ausgespielt werden.
Es gibt vier Grundstapel, die zu Beginn alle leer sind.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie einen Rang höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf die Kreuz-5 darf also nur die Kreuz-6 gespielt werden. Jeder Stapel läuft vom Ass bis zum König.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel zurückgeholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Es gibt zehn freie Zellen. Jede fasst eine einzelne Karte, und alle sind zu Beginn leer.
Jede verfügbare Karte darf zur Aufbewahrung in eine leere Zelle gelegt werden. Die Karte in einer Zelle steht jederzeit zur Verfügung, um auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt zu werden, wodurch die Zelle wieder frei wird.
Vier Tableau-Stapel mit je dreizehn Karten, alle offen ausgeteilt.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie einen Rang niedriger ist als dessen oberste Karte und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf die Pik-8 darf also nur die Herz-7 oder die Karo-7 gespielt werden.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, können auf die Grundstapel, in eine freie Zelle oder auf einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden. Auf einen leeren Tableau-Stapel darf jede beliebige Karte gelegt werden.
Es darf immer nur eine Karte auf einmal gezogen werden; Sequenzen werden verschoben, indem einzelne Karten über die Zellen und leere Spalten umgelegt werden.