Die Hälfte dieser sechsreihigen Mauer wird verdeckt ausgeteilt, deine sechzehn Reservekarten sind eine einmalige Ressource, und nur etwa 10 % der Spiele enden mit einem Sieg.

Stonewall Solitär ist eine alte Patience, die seit weit über einem Jahrhundert in Kartenspielsammlungen auftaucht. Ihren Namen verdankt sie der Austeilung: sechs Reihen zu je sechs Karten, wobei jede zweite Reihe verdeckt liegt – das fertige Tableau sieht aus wie eine Ziegelmauer, bei der die Hälfte der Steine im Verborgenen vermauert ist.
Die sechzehn übrigen Karten werden offen unterhalb der Mauer als Reserve ausgebreitet, und jede von ihnen darf jederzeit gespielt werden – dieselbe offene Hand, die Flower Garden seinen Strauß verleiht. Die Reserve wird nie wieder aufgefüllt; jede dieser Karten ist also eine einmalige Ressource, die du am besten dafür einsetzt, die wichtigsten verdeckten Ziegel freizulegen.
Das Spiel ist schwierig, mit einer Gewinnchance von rund 10 %. Gespielt wird mit einem einzigen Deck, und da die halbe Mauer verdeckt beginnt, hängen deine Siegchancen stark vom Glück der Austeilung ab.
Flower Garden Solitär und Wildflower Solitär sind zwei Solitär-Spiele, die diesem hier ähneln.
Wenn dir Stonewall gefällt, probiere das klassische Solitär aus, den Klassiker unter den Solitär-Kartenspielen.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Es wird in derselben Farbe aufwärts von Ass bis König gebaut.
6 Tableau-Stapel: Es wird abwärts in abwechselnden Farben (rot und schwarz) gebaut. Jeder Stapel erhält sechs Karten, wobei die erste, dritte und fünfte Karte verdeckt liegt. Jede Karte darf einen leeren Platz füllen.
Reserve: 16 Karten, offen in zwei Reihen unterhalb des Tableaus ausgebreitet. Jede Reservekarte ist jederzeit spielbar.
Es gibt weder Talon noch Ablagestapel; das gesamte Deck liegt vom ersten Zug an auf dem Tisch.
Es gibt vier Grundstapel, die zu Spielbeginn leer sind.
Jeder Grundstapel beginnt mit einem Ass. Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-8 passt also nur die Pik-9. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf wieder ins Spiel zurückgeholt werden, sofern ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Es gibt sechzehn Reservekarten, offen in zwei Reihen ausgeteilt. Anders als bei den meisten Reserven ist hier jede Karte jederzeit verfügbar – nicht nur die oberste.
Eine Reservekarte darf auf die Grundstapel gespielt, an einen Tableau-Stapel angelegt oder auf einen leeren Tableau-Platz gelegt werden. In die Reserve darf niemals eine Karte zurückgelegt werden, und ein geleerter Platz bleibt für den Rest des Spiels leer.
Sechs abwärts aufgefächerte Tableau-Stapel mit je sechs Karten. Die erste, dritte und fünfte Karte jedes Stapels liegt verdeckt; eine verdeckte Karte wird umgedreht, sobald alle Karten darüber abgeräumt sind.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die jeweils andere Farbe (rot bzw. schwarz) hat. Auf eine Pik-8 dürfen also nur die Herz-7 oder die Karo-7 gespielt werden.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, dürfen auf die Grundstapel oder auf einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden; eine offene, absteigende Folge in abwechselnden Farben darf als Gruppe verschoben werden.
Jede Karte oder Folge – ob aus dem Tableau oder aus der Reserve – darf einen leeren Tableau-Platz füllen.