Baue vier Grundstapel gleichzeitig vom Ass aufwärts und vier vom König abwärts auf und verteidige deine leeren Spalten mit Nachdruck: Nur eine Sieben darf sie füllen.

Gilbert Solitaire sieht aus wie gewöhnliches Klondike, bis man merkt, dass die Grundstapel in zwei Richtungen laufen. Vier werden in der Farbe vom Ass aufwärts gebaut, vier in der Farbe vom König abwärts. Jede Partie ist damit ein doppelter Aufstieg zu zwei Zielen statt zu einem. Weil sich das Deck auf einen aufsteigenden und einen absteigenden Satz verteilt, ändert sich, welche Karten dir wann wichtig sind.
Das Tableau ist reines Klondike: sieben Spalten mit eins bis sieben Karten, nur die unterste Karte jeder Spalte liegt offen, angelegt und verschoben wird absteigend in abwechselnden Farben. Der Kniff steckt in den Lücken. Wird eine Spalte leer, nimmt sie nicht jede beliebige Karte an – nur eine Sieben darf in eine offene Spalte gelegt werden. Diese eine Einschränkung macht aus leeren Plätzen keine freie Bahn mehr, sondern eine Ressource, die man sich verdienen muss.
Gilbert wird mit einem Deck und unbegrenzten Neuverteilungen über einen Talon zu je drei Karten gespielt. Es belohnt Spieler, die das Spielfeld lesen, bevor sie Karten umdrehen, und die beide Grundstapel-Richtungen gleichmäßig vorantreiben. Das Glück beim Mischen zählt, doch der beidseitige Aufbau macht das Können zum entscheidenden Faktor.
Wenn dir Gilbert gefällt, probiere Bisley Solitär oder das originale Solitaire aus, zwei klassische Solitaire-Kartenspiele.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
8 Grundstapel: Vier werden in der Farbe vom Ass aufwärts gebaut, vier in der Farbe vom König abwärts. Jeder Stapel endet mit dreizehn Karten.
7 Tableau-Stapel: Mit eins bis sieben Karten ausgeteilt, nur die oberste Karte jedes Stapels liegt offen. Angelegt wird absteigend in abwechselnden Farben, und Sequenzen werden ebenso in abwechselnden Farben verschoben. Leere Stapel dürfen nur mit einer Sieben gefüllt werden.
Talon: Klicke, um jeweils drei Karten auf den Ablagestapel zu geben. Neuverteilungen sind unbegrenzt.
Ablagestapel: Die oberste Karte ist spielbar.
Es gibt zwei Sätze von Grundstapeln mit je vier Stapeln.
Ein Satz steigt in der Farbe von den Assen aufwärts, der andere fällt in der Farbe von den Königen abwärts. Eine Karte darf nur angelegt werden, wenn sie Farbe und Richtung des Stapels fortsetzt: Die Aufwärtsstapel nehmen die nächsthöhere Karte, die Abwärtsstapel die nächstniedrigere.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel gebracht werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Sieben Tableau-Stapel, mit einer Karte im ersten Stapel bis zu sieben im letzten, nach unten aufgefächert. Nur die oberste Karte jedes Stapels liegt zu Beginn offen; wird eine verdeckte Karte freigelegt, wird sie aufgedeckt.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die oberste Karte des Stapels und die andere Kartenfarbe (Rot/Schwarz) hat. Auf eine Pik-8 passt demnach nur die Herz-7. Geordnete Sequenzen dürfen gemeinsam verschoben werden.
Karten im Tableau, die nicht verdeckt sind, können auf einen Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Eine leere Tableau-Spalte darf nur mit einer Sieben gefüllt werden.
Nur geordnete Sequenzen werden als Einheit bewegt; ansonsten wird eine Karte pro Zug verschoben.
Die nicht ausgeteilten Karten bilden den Talon, umgedrehte Karten sammeln sich auf dem Ablagestapel.
Wenn du auf den Talon klickst, werden drei Karten auf den Ablagestapel gegeben. Neuverteilungen sind unbegrenzt, du kannst den Talon also so oft durchspielen, wie du möchtest.
Die oberste Karte des Ablagestapels kann auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden.