Doppeltes Deck, doppelte Zellen: 104 Karten verteilt auf zehn farbrein aufgebaute Spalten, mittelschwer, und Können gewinnt die große Mehrheit der Partien.

Baker's Two-Deck Solitaire verdoppelt das klassische Baker's Game, den in gleicher Farbe gebauten Vorläufer von FreeCell, den der Mathematiker C. L. Baker über Martin Gardners Kolumne im Scientific American bekannt machte. Zwei vollständige Decks werden zusammengemischt und komplett offen ausgeteilt, nichts bleibt verborgen, und jeder Zug ist eine Frage der Planung statt des Glücks.
Mit 104 Karten, acht freien Zellen und zehn Tableau-Spalten wirkt der Tisch zunächst überfüllt, doch die zusätzlichen Zellen geben dir deutlich mehr Spielraum als das Spiel mit einem Deck. Da das Tableau in derselben Farbe statt abwechselnd Rot und Schwarz abwärts gebaut wird, entstehen Kartenfolgen nur langsam, und ein unachtsam vergrabenes Ass kann dich die ganze Partie kosten. Das Spiel ist mittelschwer, und die große Mehrheit der Partien lässt sich mit sorgfältigem Spiel gewinnen. Gespielt wird mit zwei Kartendecks, und deine Siegchancen hängen fast ausschließlich von deinem Können ab.
Baker's Solitär und Double FreeCell Solitär sind zwei Solitaire-Spiele, die mit diesem vergleichbar sind.
Wenn dir Baker's Two-Deck gefällt, probiere das klassische Solitaire aus – das Original mit nur einem Deck.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
8 Grundstapel: Baue in der gleichen Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König auf.
8 freie Zellen: Jede Zelle kann eine Karte beliebigen Rangs aufnehmen.
10 Tableau-Stapel: Baue absteigend in der gleichen Farbe. Das gesamte Doppeldeck wird zu Spielbeginn offen hierhin ausgeteilt: je 11 Karten auf die ersten vier Stapel und je 10 Karten auf die übrigen sechs. Ein leerer Stapel darf mit jeder beliebigen Karte gefüllt werden.
Es gibt acht Grundstapel.
Jedes Ass darf auf einen freien Grundstapel gelegt werden.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-9 darf also nur die Pik-10 gespielt werden. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Acht anfangs leere Zellen.
In jeder Zelle kann eine Karte abgelegt werden. Jede verfügbare Karte darf in jede freie Zelle gespielt werden. Karten aus den Zellen können zurück auf das Tableau oder auf die Grundstapel gespielt werden.
Zehn Tableau-Stapel: Die ersten vier enthalten je elf Karten, die letzten sechs je zehn. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-9 darf also nur die Pik-8 gespielt werden.
Karten auf dem Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, dürfen auf die Grundstapel, eine leere Zelle oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Ein leerer Platz im Tableau darf mit jeder beliebigen Karte gefüllt werden.
Streng genommen darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden, doch da Superzüge erlaubt sind, kannst du eine ganze Kartenfolge verschieben, sobald genügend freie Zellen oder leere Spalten vorhanden sind, um dasselbe Ergebnis mit einer Serie von Einzelzügen zu erreichen.