Jede Karte liegt von Anfang an offen auf acht Reservestapeln, und du ordnest sie nach Farbe auf acht Baustapeln – ein nahezu glücksfreier Test reiner Berechnung vom ersten Zug an.

Wave Motion Solitaire ist David Bernazzanis raffinierte Mischung aus FreeCell und Scorpion, und es beginnt auf ungewöhnliche Weise: Das gesamte Deck liegt bereits auf dem Tisch. Alle zweiundfünfzig Karten sind offen über acht Reservestapel verteilt – nichts ist verborgen, und vom ersten Zug an ist alles im Spiel. Deine Aufgabe ist es, diese Karten eine nach der anderen auf acht leere Baustapel zu bringen.
Der Haken: Auf die Reserve selbst darf nicht gebaut werden. Du darfst nur die oberste Karte eines Reservestapels wegnehmen, und die eigentliche Arbeit findet auf den acht Baustapeln statt. Dort stapelst du Karten in derselben Farbe abwärts – eine Kreuz-Neun nimmt also nur die Kreuz-Acht an – und eine geordnete farbreine Folge kann als Gruppe aufgenommen und bewegt werden. Da die Auslage vollständig offen ist, ist Wave Motion ein Spiel reiner Berechnung, bei dem nach dem Austeilen kaum noch Glück im Spiel ist.
Der Sieg ist errungen, wenn jede Karte auf den Baustapeln einsortiert ist. Sein enger Verwandter Flow spielt sich nach denselben Regeln, senkt den Schwierigkeitsgrad aber, indem er auch das Bauen auf der Reserve erlaubt – weshalb Wave Motion als die härtere Prüfung der beiden gilt.
Wenn dir Wave Motion gefällt, probiere Flow Solitär oder Scorpion Solitär aus, zwei klassische Solitaire-Kartenspiele.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
8 Reservestapel: Hier wird zu Beginn das ganze Deck offen ausgeteilt. Du darfst die oberste Karte eines Reservestapels nehmen, aber niemals auf die Reserve bauen, und ein geleerter Reservestapel wird nicht wieder aufgefüllt.
8 Baustapel: Alle acht beginnen leer. Baue in derselben Farbe abwärts und bewege geordnete farbreine Folgen gemeinsam. Hier muss am Ende jede Karte landen.
Es gibt acht Reservestapel, und zusammen enthalten sie das gesamte Deck aus zweiundfünfzig Karten, alle offen ausgeteilt. Jede Karte ist von Anfang an sichtbar.
Nur die oberste Karte eines Reservestapels darf gespielt werden, und zwar auf einen Baustapel, der sie annimmt. Auf die Reserve darf niemals eine Karte gelegt werden – Bauen ist dort nicht erlaubt. Ist ein Reservestapel einmal geleert, bleibt er für den Rest des Spiels leer.
Es gibt acht Baustapel, zu Beginn alle leer. Dies ist das Tableau, auf dem du deine Sequenzen zusammenstellst.
Eine Karte darf auf einen Baustapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als dessen aktuelle oberste Karte und dieselbe Farbe hat. Auf die Kreuz-Acht passt also nur die Kreuz-Sieben. Eine geordnete farbreine Folge darf als Einheit bewegt werden, und jede Karte darf auf einen leeren Baustapel gelegt werden.
Karten auf den Baustapeln, die das obere Ende einer geordneten Folge bilden, bleiben verfügbar, sodass du Sequenzen unterwegs umordnen kannst. Die Partie ist gewonnen, wenn alle zweiundfünfzig Karten auf den Baustapeln einsortiert sind.