Jede Klondike-Karte liegt offen da, sodass du das ganze Feld planen kannst, statt zu raten, wo sich was versteckt. Im Kern bleibt es echtes Klondike: rund 45 % der Spiele werden gewonnen.

Saratoga Solitär ist Klondike mit offenen Karten: Das Tableau wird genau wie im Klassiker ausgeteilt, aber jede Karte landet offen auf dem Tisch, sodass du das ganze Blatt vom ersten Zug an studieren kannst. Der Name passt zur Familientradition – Klondike wurde nach einem Goldrausch benannt, und Saratoga erinnert an Saratoga Springs, den Kurort im Bundesstaat New York, der im 19. Jahrhundert für seine Rennbahn und seine Spielsäle berühmt war. Das Spiel ist mittelschwer, mit einer Gewinnchance von etwa 45 %. Gespielt wird mit einem einzelnen Deck, und deine Siegchancen hängen vor allem von deinem Können ab.
Jede Karte zu sehen verändert den Charakter des Spiels stärker, als die kleine Regeländerung vermuten lässt. Im normalen Klondike rätst du oft, welcher Stapel die benötigte Karte verbirgt; in Saratoga kannst du zählen, planen und die Reihenfolge deiner Grabungen mit offenen Augen wählen. Der Talon gibt weiterhin drei Karten auf einmal aus, aber die Neuverteilungen sind unbegrenzt, Geduld wird also belohnt – die eigentliche Kunst liegt darin zu entscheiden, welche Tableau-Züge du jetzt machst und welche du dir aufsparst.
Whitehead Solitär ist Saratogas engste Verwandte, eine weitere Klondike-Variante, die vollständig offen ausgeteilt wird. Thumb and Pouch Solitär schlägt einen anderen Weg ein: Die Karten bleiben verdeckt wie gewohnt, aber die Bauregel wird gelockert, sodass jede Karte einer anderen Farbe abgelegt werden darf, nicht nur eine mit entgegengesetzter Farbe.
Wenn dir Saratoga gefällt, probiere das originale Solitaire aus, ein klassisches Solitär-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Aufbau vom Ass bis zum König in derselben Farbe.
7 Tableau-Stapel: Abwärts in abwechselnden Farben bauen. Sequenzen in abwechselnden Farben dürfen als Gruppe verschoben werden. Nur ein König oder eine mit einem König beginnende Sequenz darf eine Lücke füllen. Zu Beginn des Spiels erhält der erste Stapel eine Karte, der zweite zwei und so weiter – alle Karten offen.
Talon: Klicke, um jeweils drei Karten auf den Ablagestapel umzublättern. Die Neuverteilungen sind unbegrenzt.
Ablagestapel: Die oberste Karte ist jederzeit für das Spiel auf die Grundstapel oder das Tableau verfügbar.
Es gibt vier Grundstapel.
Eine Karte darf an einen Grundstapel angelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die aktuelle oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Karo-6 passt also nur die Karo-7. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf wieder ins Spiel zurückgeholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Es gibt sieben Tableau-Stapel, mit einer Karte im ersten, zwei im zweiten, drei im dritten und so weiter. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die aktuelle oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf die Kreuz-10 passen also nur die Herz-9 oder die Karo-9.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, dürfen frei auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Nur ein König oder eine von einem König angeführte Sequenz darf eine leere Lücke im Tableau füllen.
Gruppen aufeinanderfolgender Karten von hoch nach niedrig, in abwechselnden Farben, dürfen von einer Tableau-Spalte in eine andere verschoben werden.
Es gibt einen Ablagestapel, und die übrigen 24 Karten bilden den Talon.
Klickst du auf den Talon, werden drei Karten vom Talon auf den Ablagestapel gegeben. Ist der Talon leer, klicke darauf, um den Ablagestapel wieder in den Talon zu verwandeln; die Zahl der Durchgänge ist unbegrenzt.
Die oberste Karte des Ablagestapels kann auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden.