Aus Rouge et Noirs Treppenform werden zehn ordentliche Vier-Karten-Stapel: dieselben zwei Kartendecks, dieselben Farben, nur mit einer härteren Gewinnquote von 15 %.

Rouge Forty Solitaire formt Rouge et Noirs dreieckiges Tableau zu einem ordentlichen Rechteck um: zehn Stapel mit je vier Karten statt einer Treppe. Erfunden hat es Thomas Warfield. Das Spiel ist hart, mit nur 15 % Gewinnchance. Gespielt wird mit zwei Decks, und dein Ergebnis hängt eher von Können als von Glück ab.
Wenn dir das enge Rechteck hier zusagt, bietet dir Rouge et Noir Solitär dieselbe Idee auf einem lockereren dreieckigen Tableau, und das klassische Solitaire reduziert alles auf ein Deck und einen einzigen Grundstapel-Satz.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Vergnügen!
8 Grundstapel: Baue die ersten vier Stapel farbgleich vom Ass bis zum König auf und lege auf die letzten vier vollständige 13-Karten-Sequenzen in wechselnden Farben aus dem Tableau ab.
10 Tableau-Stapel: Baue absteigend in wechselnden Farben. Karten in einer Sequenz mit wechselnden Farben können als Gruppe verschoben werden. Nur ein König oder eine gültige, von einem König angeführte Sequenz darf einen leeren Platz füllen. Zu Spielbeginn erhält jeder Stapel vier Karten, von denen nur die oberste offen liegt.
Talon: Ein Klick auf den Talon teilt jedem Tableau-Stapel eine Karte aus.
Es gibt acht Grundstapel dreier Arten.
Grundstapel A:
Grundstapel A besteht aus zwei Stapeln, und jedes Ass darf auf einen leeren Stapel in Grundstapel A gelegt werden. Jeder Stapel muss mit einer anderen Farbe beginnen. Eine Karte darf auf einen Stapel von Grundstapel A gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine rote Dame passt also jeder rote König – ein Herz-König oder ein Karo-König funktionieren beide. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten. Die oberste Karte eines Grundstapel-A-Stapels kann zurück ins Spiel genommen werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Grundstapel B:
Grundstapel B besteht aus zwei Stapeln, und jedes Ass darf auf einen leeren Stapel in Grundstapel B gelegt werden. Jeder Stapel muss mit einer anderen Farbe beginnen. Eine Karte darf auf einen Stapel von Grundstapel B gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine schwarze 7 passt also jede schwarze 8 – eine Pik-8 oder eine Kreuz-8 funktionieren beide. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten. Die oberste Karte eines Grundstapel-B-Stapels kann zurück ins Spiel genommen werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Grundstapel C:
Grundstapel C besteht aus vier Stapeln. Einzelne Karten dürfen niemals auf Grundstapel C gelegt werden. Erst wenn du auf dem Tableau eine vollständige Sequenz gebildet hast, alle 13 Karten vom Ass bis zum König in wechselnden Farben, darfst du sie als Ganzes auf Grundstapel C verschieben. Einmal auf Grundstapel C abgelegte Karten können nicht mehr zurückgenommen werden.
Zehn Tableau-Stapel mit je vier Karten. Die oberste Karte jedes Stapels wird offen ausgeteilt, die übrigen verdeckt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf eine Pik-4 passen also nur die Herz-3 oder die Karo-3.
Karten auf dem Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, dürfen frei auf die Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Nur Könige dürfen leere Plätze im Tableau füllen.
Sind die Karten abwechselnd rot und schwarz, kann eine Kartenfolge gemeinsam von einer Tableau-Spalte auf eine andere verschoben werden.
Der Talon besteht aus den übrig gebliebenen Karten.
Klickst du auf den Talon, wird auf jeden Tableau-Stapel eine offene Karte ausgeteilt.