Fast wie Klondike, nur mit einer lockeren Tableau-Regel: Erlaubt ist jede Farbe außer der passenden. Zwei Durchgänge durch den Talon, mittlerer Schwierigkeitsgrad und rund 35 % Gewinnchance.

Chinaman Solitaire ist ein alter Verwandter von Klondike, der seit Jahrzehnten in Solitär-Sammlungen auftaucht. Die Auslage kennst du bereits: sieben Stapel wachsender Größe, nur die oberste Karte jedes Stapels liegt offen, und der Rest des Decks wird zu je drei Karten auf den Ablagestapel geblättert.
Der Kniff steckt in der Bauregel. Statt Rot und Schwarz abzuwechseln, muss eine Karte im Tableau auf eine um einen Rang höhere Karte einer anderen Farbe gelegt werden – auf die Herz-8 passt also jede 7 außer der Herz-7. Diese lockerere Regel eröffnet weit mehr Züge, als Klondike erlaubt, doch an anderer Stelle bleibt das Spiel streng: Leere Stapel nehmen nur Könige auf, und du hast nur zwei Durchgänge durch den Talon.
Das Spiel ist mittelschwer, mit einer Gewinnchance von etwa 35 %. Es wird mit einem einzelnen Deck gespielt, und deine Gewinnchancen hängen von Können und Glück ab.
Klondike, Whitehead und Thumb and Pouch Solitär sind Solitär-Spiele, die mit diesem vergleichbar sind.
Wenn dir Chinaman gefällt, probiere das klassische Solitaire aus, einen echten Solitär-Klassiker.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Baue in derselben Farbe vom Ass bis zum König aufwärts.
7 Tableau-Stapel: Baue abwärts in unterschiedlichen Farben. Absteigende Sequenzen aus unterschiedlichen Farben dürfen gemeinsam bewegt werden. Nur Könige dürfen leere Plätze füllen. Zu Beginn des Spiels erhält der erste Stapel eine Karte, der zweite zwei und so weiter bis zu sieben Karten auf dem letzten Stapel; nur die oberste Karte jedes Stapels liegt offen.
Talon: Klicke, um jeweils 3 Karten auf einmal auf den Ablagestapel umzudrehen. Eine Neuverteilung ist erlaubt, also insgesamt zwei Durchgänge.
Ablagestapel: Die oberste Karte kann auf die Grundstapel oder das Tableau gespielt werden.
Es gibt vier Grundstapel.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie einen Rang höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Herz-10 darf also nur ein Herz-Bube gespielt werden. Kein Stapel darf mehr als 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel gebracht werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Sieben Tableau-Stapel, ausgeteilt wie bei Klondike, von einer Karte auf sieben anwachsend. Die oberste Karte jedes Stapels liegt offen, alle darunter liegen verdeckt. Wird eine verdeckte Karte freigelegt, wird sie umgedreht.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie einen Rang niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und einer anderen Farbe angehört. Auf die Herz-8 dürfen also die Pik-7, die Kreuz-7 oder die Karo-7 gespielt werden – jede 7 außer der Herz-7.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, dürfen auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Absteigende Sequenzen aus Karten unterschiedlicher Farben dürfen als Einheit von einem Tableau-Stapel auf einen anderen verschoben werden.
Nur Könige – allein oder mitsamt ihrer Sequenz – dürfen leere Plätze im Tableau füllen.
Es gibt einen Ablagestapel, und die übrigen Karten bilden den Talon.
Wenn du auf den Talon klickst, werden drei Karten vom Talon auf den Ablagestapel gegeben. Der Talon darf zweimal durchlaufen werden.
Die oberste Karte des Ablagestapels kann auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden.