Alle 156 Karten aus drei Decks konkurrieren um dieselben zwölf Tableau-Stapel, und das Entwirren von jeweils drei gleichen Karten macht diese schwere Spider-Variante zu einer echten Geschicklichkeitsprobe.

Spider Three Deck Solitär streckt das klassische Vier-Farben-Spider über drei komplette Kartendecks. Alle 156 Karten kommen ins Spiel: Zwölf Tableau-Stapel stehen dir zur Verfügung, dazu ein Talon mit 102 Karten zum Austeilen und zwölf vollständige Folgen, die du zusammenstellen musst, bevor das Spiel gewonnen ist. Weil jede Farbe dreifach vorkommt, konkurrieren ständig gleiche Karten um dieselben Plätze, und die Wahl, auf welcher von drei identischen 9en du weiterbaust, wird zu einer echten Entscheidung. Das Spiel ist schwer, und der Sieg hängt vor allem von Können ab, kaum von Glück.
Big Spider Solitär ist der nächste Verwandte, mit denselben drei Decks, aber über ein breiteres Tableau verteilt, während Chinese Spider Solitär die Deckzahl noch weiter hochtreibt. Willst du lieber mit der Zwei-Deck-Originalversion starten, ist Spider Solitär genau dort, wo alles begann.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
12 Tableau-Stapel: Baue abwärts, die Farbe spielt keine Rolle. Karten in einer absteigenden Folge derselben Farbe können als Gruppe verschoben werden. Jede Karte oder bewegliche Folge darf einen leeren Stapel füllen. Zu Spielbeginn erhalten die ersten sechs Stapel je fünf Karten, die letzten sechs je vier Karten. Nur die oberste Karte liegt offen.
12 Grundstapel: Jeder Stapel nimmt eine vollständige Folge aus dreizehn Karten derselben Farbe auf, geordnet vom König abwärts bis zum Ass.
Talon: Klicke, um an jeden Tableau-Stapel eine Karte auszuteilen. Solange ein Stapel leer ist, darf nicht ausgeteilt werden.
Es gibt zwölf Grundstapel.
Einzelne Karten dürfen niemals direkt auf einen Grundstapel wandern. Erst wenn du im Tableau eine vollständige Folge gebildet hast – dreizehn Karten einer Farbe, geordnet vom König abwärts bis zum Ass –, darfst du sie auf einen Grundstapel übertragen.
Die oberste Karte eines Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann. Gewonnen hast du, sobald alle zwölf Folgen vollständig sind, eine je Grundstapel.
Es gibt zwölf Tableau-Stapel: Die ersten sechs enthalten je fünf Karten, die übrigen sechs je vier Karten. Die oberste Karte jedes Stapels wird offen ausgeteilt, die restlichen Karten liegen verdeckt.
Auf einen Tableau-Stapel darf eine Karte gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als dessen bisherige oberste Karte, die Farbe spielt dabei keine Rolle. Auf eine 8 passt also jede beliebige 7.
Tableau-Karten, die von keiner anderen Karte bedeckt sind, dürfen auf jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden. Wird eine verdeckte Karte freigelegt, dreht sie sich um.
Gruppen in absteigender Folge lassen sich nur dann von einem Tableau-Stapel auf einen anderen verschieben, wenn alle Karten dieselbe Farbe haben. Ein farblich gemischter Stapel lässt sich nie als Ganzes bewegen, weshalb sich farbreines Bauen später auszahlt.
Jede Karte oder bewegliche Folge derselben Farbe darf einen leeren Platz im Tableau füllen.
Der Talon besteht aus den 102 übrig gebliebenen Karten.
Klickst du auf den Talon, wird auf jeden Tableau-Stapel eine Karte offen ausgeteilt. Bevor du austeilen darfst, muss jede Lücke im Tableau gefüllt sein, kein Stapel darf leer sein.