Spiele Simon Jester Solitär kostenlos online (keine Anmeldung erforderlich)

Entwirre zwei offen ausgeteilte Decks in einem Dreieck aus vierzehn Spalten, ganz ohne rettenden Talon, und sortiere das Chaos in acht einfarbige Folgen vom König bis zum Ass. Spielaufbau von Simon Jester


Simon Jester Solitär ist die Zwei-Deck-Version von Simple Simon und gehört eindeutig zur Spider-Familie. Beide Decks werden offen in ein breites, dreieckiges Tableau aus vierzehn Spalten ausgeteilt, von einer vollen Reihe mit dreizehn Karten bis hinunter zu einer einzelnen Karte am äußersten Ende. Nichts ist verdeckt, und kein Talon wartet im Hintergrund, sodass jede Karte, die du je zu sehen bekommst, schon beim Austeilen auf dem Tisch liegt.

Genau dieses offene Layout macht Simon Jester zu einer so reinen Planungsprüfung. Da kein Talon dich rettet, kann ein frühes Gewirr gemischter Farben still und leise eine Spalte versperren, die du gebraucht hättest. Geübte Spieler lernen, lange absteigende Ketten flexibel zu halten und eine ganze Farbe nach der anderen abzuräumen, statt schnellen Zügen hinterherzujagen.

Ziel ist es, acht vollständige König-bis-Ass-Sequenzen in je einer einzigen Farbe zusammenzustellen. Sobald eine Sequenz fertig ist, wird sie endgültig vom Tableau gehoben, sodass sich das Spielfeld auf dem Weg zum Sieg langsam leert. Beim Bauen darfst du die Farben frei mischen, aber nur eine bereits gleichfarbige Kartengruppe lässt sich am Stück ziehen, und genau das ist die Spannung im Kern jedes Spiels nach Spider-Art.

Wenn dir Simon Jester gefällt, probiere Simple Simon Solitär aus, sein Original mit einem Deck, oder das klassische Spider Solitär. Auch Scorpion Solitär ist ein Vetter mit komplett offenen Karten und einen Blick wert.

Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.

Viel Spaß!


So spielst du Simon Jester Solitär

Aufbau:

8 Grundstapel: Jeder Grundstapel nimmt eine vollständige König-bis-Ass-Sequenz einer einzigen Farbe auf. Fertige Sequenzen wandern hierher, um das Spiel abzuschließen, und können nicht zurückgeholt werden.

14 Tableau-Stapel: Beide vollständigen Decks werden offen in einem Dreieck ausgeteilt: zwei Spalten mit dreizehn Karten, danach in jeder weiteren Spalte eine Karte weniger, bis hinunter zu einer einzelnen Karte in der letzten. Es gibt weder Talon noch Ablagestapel.

Grundstapel:

Es gibt acht Grundstapel, einen für jede Farbe der beiden Decks.

Du legst Karten nicht einzeln auf die Grundstapel. Sobald eine vollständige König-bis-Ass-Sequenz einer einzigen Farbe auf dem Tableau zusammengestellt ist, zieht diese ganze Folge auf einmal auf einen Grundstapel um. Dort verlassen ihre Karten das Spiel und kehren nie wieder auf das Tableau zurück.

Wer alle acht einfarbigen Sequenzen vervollständigt, gewinnt das Spiel.

Tableau:

Die beiden Decks liegen nach unten aufgefächert über vierzehn Spalten, ausgeteilt in einem Dreieck aus dreizehn, dreizehn, zwölf, elf und so weiter bis hinab zu einer einzelnen Karte. Jede Karte liegt offen.

Eine Karte oder Sequenz darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie einen Rang niedriger ist als dessen bisherige oberste Karte, unabhängig von der Farbe. Jede 7 darf also auf jede 8 gespielt werden. So baust du lange absteigende Folgen aus gemischten Farben, während du das Spielfeld ordnest.

Nur eine Kartengruppe, die bereits gleichfarbig und absteigend geordnet ist, darf zusammen bewegt werden. Eine einzelne Karte lässt sich immer allein verschieben, aber gemischte Sequenzen müssen Karte für Karte zerlegt werden.

Leere Tableau-Spalten dürfen mit jeder Karte oder jeder beweglichen Sequenz gefüllt werden und verschaffen dir wertvollen Raum, um die Farben zu entwirren.