Verwebe Rot und Schwarz, statt nach Farbe aufzubauen, jage acht rundlaufende Grundstapel über zwei komplette Decks und lass deinen einzigen Durchgang durch den Talon zählen.

Signora Solitär ist ein Zwei-Deck-Spiel aus der Colonel-Familie und spielt sich wie der Rot-Schwarz-Vetter dieser älteren Variante. Wo Colonel alles nach Farbe aufbaut, verlangt Signora, Rot und Schwarz miteinander zu verweben, was das gesamte Gefühl einer Partie verändert. Zwei vollständige Decks verteilen sich auf acht Grundstapel, eine großzügige Reserve mit elf Karten und neun schmale Tableau-Spalten.
Der Startrang der Grundstapel wird zufällig bestimmt, und beim Aufsteigen folgt auf den König wieder das Ass, du rast also nie einfach vom Ass zum König. Jeder der acht Grundstapel beginnt auf demselben Grundrang, und ihn über das gesamte Layout hinweg zu treffen, ist das erste Rätsel, das dir jede Partie stellt. Da die Reserve elf von Anfang an sichtbare Karten auffächert, zahlt sich ein wenig Vorausplanung deutlich aus.
Du hast nur einen einzigen Durchgang durch den Talon, jeweils eine Karte auf den Ablagestapel, es gibt also keine zweite Chance, eine vergrabene Karte herauszufischen. Zum Ausgleich füllt sich eine geleerte Tableau-Spalte automatisch nach, zuerst vom Ablagestapel und dann vom Talon, sodass das Spielfeld in Bewegung bleibt, während du dich auf die Rot-Schwarz-Sequenzen konzentrierst.
Wenn dir Signora gefällt, probiere Colonel Solitär aus, das Geschwisterspiel mit Aufbau in gleicher Farbe, oder Roman Solitär, das dasselbe Layout beibehält, aber unabhängig von der Farbe statt nach Farbe aufbaut.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
8 Grundstapel: Aufbau aufwärts in abwechselnden Farben (rot/schwarz) von einem zufälligen Grundrang aus; bei Bedarf folgt auf den König wieder das Ass. Gespielt wird mit zwei vollständigen Decks.
Reserve mit 11 Karten: Zu Beginn werden hier elf Karten offen ausgeteilt. Nur die oberste Karte ist im Spiel; sie darf auf das Tableau oder einen Grundstapel.
9 Tableau-Stapel: Abwärts bauen in abwechselnden Farben (rot/schwarz). Jede Spalte beginnt mit einer einzelnen offenen Karte.
Talon und Ablagestapel: Karten werden einzeln auf den Ablagestapel umgedreht. Es gibt nur einen Durchgang durch den Talon.
Es gibt acht Grundstapel, gefüllt aus zwei Decks.
Ein Grundstapel erhält zufällig eine Startkarte, und jeder Stapel beginnt auf diesem Rang. Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie einen Rang höher ist als dessen bisherige oberste Karte und die entgegengesetzte Farbe hat, wobei es vom König zum Ass weitergeht. Liegt oben also eine schwarze 8, passt nur eine rote 9.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Es gibt eine Reserve, die zu Beginn des Spiels elf offene Karten erhält. In die Reserve dürfen keine Karten gelegt werden. Die oberste Karte der Reserve kann auf jeden Tableau-Stapel oder einen Grundstapel gespielt werden.
Nach unten aufgefächert liegen neun Tableau-Stapel mit je einer Karte. Jede Karte wird offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie einen Rang niedriger ist als dessen bisherige oberste Karte und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf eine schwarze 8 passt also nur eine rote 7. Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; Sequenzen sind nicht erlaubt.
Wird eine Tableau-Spalte geleert, füllt sie sich automatisch mit der obersten Karte des Ablagestapels nach, oder vom Talon, wenn der Ablagestapel leer ist.
Es gibt einen Ablagestapel; die restlichen Karten bilden den Talon.
Wenn du auf den Talon klickst, wird eine Karte auf den Ablagestapel gegeben. Es gibt nur einen einzigen Durchgang durch den Talon. Die oberste Karte des Ablagestapels kannst du auf das Tableau oder einen Grundstapel spielen.