Baue in derselben Farbe über sieben Stapel abwärts, ziehe vergrabene Folgen dorthin, wo sie passen, und kassiere nur eine vollständige Ass-bis-König-Sequenz. Ein Deck, mittlerer Schwierigkeitsgrad, 35 % Gewinnquote.

Bei Scorpion Solitär bekommst du ein Tableau aus sieben Stapeln mit je sieben Karten: In jedem der ersten vier Stapel liegen drei Karten verdeckt, alles Übrige wird offen ausgeteilt. Vom Spielgefühl her liegt das Ganze zwischen Yukon Solitär und Spider Solitär: Genau wie bei Yukon darfst du eine offene Karte samt allem, was auf ihr liegt, auf einen anderen Stapel ziehen, doch eine Folge wandert erst dann auf einen Grundstapel, wenn sie, ganz im Stil von Spider, komplett vom Ass bis zum König in nur einer Farbe reicht. Einmal im Spiel kannst du außerdem die drei Karten der Reserve austeilen, je eine auf jeden der ersten drei Tableau-Stapel, und zwar genau dann, wenn es dir am meisten nützt. Beschrieben wurde das Spiel erstmals 1949 von Albert H. Morehead und Geoffrey Mott-Smith in ihrem Buch The Complete Book of Solitaire & Patience. Der Schwierigkeitsgrad ist mittelschwer, gespielt wird mit einem einzigen Deck, und bei einer Gewinnquote von 35 % entscheidet hier eher Geschicklichkeit als reines Glück.
Gefällt dir Scorpion, dann lohnt sich auch der größere Ableger Double Scorpion Solitär, der dieselben Regeln auf zwei Decks anwendet.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß mit dem Spiel!
7 Tableau-Stapel: Baue auf den obersten Karten der 7 Tableau-Stapel absteigend in derselben Farbe weiter. Ganze Kartengruppen lassen sich verschieben. Fülle Lücken entweder mit einem König oder mit einer Kartengruppe, die von einem König angeführt wird. Zu Spielbeginn erhält jeder Stapel 7 Karten. In den ersten vier Stapeln liegen drei Karten verdeckt und vier offen, in den restlichen drei Stapeln liegen alle Karten offen.
Reserve: Ein Klick verteilt 1 Karte auf jeden der ersten drei Tableau-Stapel. Das geht nur einmal pro Spiel.
Es gibt vier Grundstapel.
Einzelne Karten dürfen nie auf einen Grundstapel gelegt werden. Erst wenn du im Tableau eine vollständige Folge aufgebaut hast, dreizehn Karten in Reihenfolge vom Ass bis zum König, darfst du sie als Ganzes auf einen Grundstapel legen.
Die oberste Karte eines Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Die Reserve setzt sich aus den übrig gebliebenen Karten zusammen.
Klickst du auf die Reserve, werden die drei restlichen Karten offen auf die ersten drei Tableau-Stapel verteilt. Das geht nur einmal pro Spiel, setze es also gezielt ein, wenn es dir wirklich weiterhilft.
Die sieben Tableau-Stapel erhalten je sieben Karten: In den ersten vier Stapeln liegen die untersten drei Karten verdeckt und die oberen vier offen, in den letzten drei Stapeln liegen alle Karten offen.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe trägt. Auf eine Kreuz-5 passt also nur die Kreuz-4.
Karten im Tableau, die von keiner anderen Karte verdeckt werden, dürfen auf jeden beliebigen anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Nur Könige dürfen leere Plätze im Tableau füllen.
Darüber hinaus darf jede offene Karte im Tableau in eine andere Tableau-Spalte verschoben werden, in die sie passt, und alle darauf liegenden Karten wandern dabei mit.