Baue wie bei Streets and Alleys alle acht Spalten auf, doch nur ein König darf eine leere Spalte neu besetzen, also räume mit Bedacht. Dieses harte Solitaire mit einem Deck gewinnst du nur in etwa 10 % der Fälle.

Penelope's Web Solitär ist Streets and Alleys mit einem einzigen, gnadenlosen Kniff: Eine leere Spalte darf nur mit einem König gefüllt werden. Der Name stammt aus Homers Odyssee, in der Penelope versprach, einen Freier zu erwählen, sobald ihr Webwerk vollendet sei – und ihre Arbeit dann Nacht für Nacht wieder auftrennte, damit es nie so weit kam. Das Bild passt: Die Auslage, die du hier geduldig zusammenwebst, neigt dazu, sich wieder aufzulösen, sobald ein Platz frei wird und kein König bereitsteht, ihn zu besetzen.
Alles andere ist reines Streets and Alleys. Das gesamte Deck wird offen in acht Spalten ausgeteilt – vier zu sieben und vier zu sechs Karten – unterhalb der vier Grundstapel, und du baust die Spalten ohne Rücksicht auf die Farbe abwärts, eine Karte nach der anderen, während die Grundstapel farbrein vom Ass zum König aufsteigen.
Diese eine Einschränkung verändert den Charakter des Spiels von Grund auf. Bei Streets and Alleys ist eine leere Spalte ein Joker, der alles aufnimmt; hier ist sie wertlos, bis ein König freigelegt werden kann, um sie zu füllen. Eine Spalte zum falschen Zeitpunkt zu räumen, kann dir also weniger statt mehr Möglichkeiten bescheren. Das Spiel ist sehr schwierig, mit einer Gewinnchance von etwa 10 %. Es wird mit einem einzelnen Deck gespielt, und da alle Karten von Anfang an sichtbar sind, hängen deine Siegchancen in erster Linie von deinem Können ab.
Streets and Alleys Solitär und Beleaguered Castle Solitär sind zwei Solitaire-Spiele, die diesem hier ähneln.
Wenn dir Penelope's Web gefällt, probiere das originale Solitaire aus, ein klassisches Solitaire-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Werden in derselben Farbe vom Ass bis zum König aufgebaut. Die Grundstapel liegen mittig über dem Tableau.
8 Tableau-Stapel: Werden abwärts gebaut, die Farbe ist beliebig. Nur die oberste Karte jedes Stapels ist spielbar, und nur ein König darf einen leeren Platz füllen. Vier Stapel erhalten sieben Karten, vier erhalten sechs – alle offen.
Es gibt vier Grundstapel.
Die Grundstapel werden mit den Assen begonnen, sobald diese verfügbar sind. Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als dessen bisherige oberste Karte und dieselbe Farbe hat. Auf einen Herz-Buben passt also nur die Herz-Dame.
Die oberste Karte eines Grundstapels darf bei Bedarf auf das Tableau zurückgeholt werden.
Acht abwärts aufgefächerte Tableau-Stapel mit je sechs oder sieben Karten. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als dessen bisherige oberste Karte – die Farbe spielt keine Rolle. Auf eine 8 dürfen also nur die vier Siebenen gelegt werden.
Karten im Tableau, die von keiner anderen Karte bedeckt sind, können frei auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Nur ein König darf einen leeren Platz im Tableau füllen.
Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; Sequenzen sind nicht erlaubt.