Zehn Spalten, nur ein Durchgang durch den Talon, zwei volle Kartendecks und eine harte Gewinnchance von 15 %: Moving Left fordert echtes Solitaire-Können.

Moving Left Solitaire ist wie Double Klondike Solitär oder Gargantua aufgebaut, verteilt das Tableau jedoch auf zehn statt neun Spalten und erlaubt dir nur einen einzigen Durchgang durch den Talon. Tarbart beschrieb 1905 in einem Buch ein ähnliches Layout unter dem Namen „Triangle“; Thomas Warfield entwickelte daraus die Version, die du hier siehst. Es ist ein schwieriges Spiel mit einer Gewinnchance von 15 % über zwei Kartendecks hinweg. Können zählt, aber auch das Mischen.
Dieselbe Grundidee gibt es in weiteren Größen: Single Left Solitär mit einem Kartendeck und Triple Left Solitär mit drei Decks. In allen drei Varianten darf eine leere Spalte nur mit einem König oder einer gültigen, mit einem König beginnenden Kartenfolge gefüllt werden. Trotz des Namens rutscht dort nichts automatisch nach.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Vergnügen!
8 Grundstapel: Baue innerhalb der Farbe vom Ass zum König aufwärts.
10 Tableau-Stapel: Baue abwärts in abwechselnden Farben und verschiebe Folgen abwechselnder Farben als Gruppe. Leere Spalten dürfen nur mit einem König oder einer gültigen, mit einem König beginnenden Kartenfolge gefüllt werden; von selbst rutscht nichts nach. Der Aufbau erfolgt dreieckig: eine Karte auf dem ersten Stapel, zwei auf dem zweiten und so weiter bis zu zehn auf dem zehnten, wobei nur die oberste Karte jedes Stapels offen liegt.
Talon: Klicke, um jeweils eine Karte auf den Ablagestapel umzudrehen. Es gibt keine Neuverteilungen.
Ablagestapel: Die oberste Karte darf auf die Grundstapel oder das Tableau gespielt werden.
Es gibt acht Grundstapel.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und derselben Farbe angehört. Auf eine Pik-Dame passt also nur der Pik-König. Ein Stapel fasst höchstens 13 Karten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel, sofern ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Zehn Tableau-Stapel, mit einer Karte im ersten, zwei im zweiten, drei im dritten und so weiter. Die oberste Karte jedes Stapels liegt offen, die übrigen verdeckt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf die Kreuz-9 passen also die Herz-8 oder die Karo-8.
Unbedeckte Tableau-Karten dürfen frei auf die Grundstapel oder einen beliebigen anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Leere Plätze im Tableau dürfen nur mit einem König oder einer gültigen, mit einem König beginnenden Kartenfolge in abwechselnden Farben gefüllt werden. Von selbst füllt sich dort nichts.
Eine Folge abwechselnder Farben, von hoch nach niedrig geordnet, darf als Gruppe von einem Tableau-Stapel zu einem anderen verschoben werden.
Es gibt einen Ablagestapel; alle übrigen Karten bilden den Talon.
Klicke auf den Talon, um eine Karte auf den Ablagestapel umzudrehen. Der Talon lässt sich nur einmal durchlaufen.
Die oberste Karte des Ablagestapels darf auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden.