Jede Karte liegt von Anfang an offen, nichts bleibt vor dir verborgen – doch der Reservefächer zeigt dir immer nur seine oberste Karte. Ein Deck, echtes Können und nur 25 % Gewinnchance, die es zu knacken gilt.

Klondike Territory Solitaire ist eine Kreuzung aus Klondike und Flower Garden. Das Tableau wird genau wie bei Klondike ausgeteilt – sieben Stapel, die von einer auf sieben Karten anwachsen –, doch jede Karte liegt offen, sodass das gesamte Blatt vom ersten Zug an einsehbar ist. Anstelle eines Talons werden die übrigen vierundzwanzig Karten in einem langen offenen Fächer ausgebreitet, der Reserve.
Es ist das strengere Geschwisterspiel von Northwest Territory, das dieselbe Idee mit acht Tableau-Stapeln umsetzt; mit nur sieben Stapeln sind freie Plätze hier seltener, und die Reserve leert sich langsamer. Nur die freiliegende Karte am Ende des Fächers ist im Spiel – eine tief in der Reserve begrabene Karte auszugraben ist ein Projekt für sich.
Das Spiel ist schwierig, mit einer Gewinnchance von etwa 25 %. Es wird mit einem einzigen Deck gespielt, und weil von Anfang an alle Karten sichtbar sind, kommt es hier stärker auf dein Können an als bei einem Spiel, dessen Blatt verdeckt bleibt.
Northwest Territory Solitär und Flower Garden Solitär sind zwei Solitaire-Spiele, die diesem ähneln.
Wenn dir Klondike Territory gefällt, probiere das originale Solitaire aus, einen echten Kartenspiel-Klassiker.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Werden in derselben Farbe vom Ass zum König aufgebaut.
7 Tableau-Stapel: Hier wird abwärts in abwechselnden Farben (Rot/Schwarz) gebaut. Wie bei Klondike mit einer bis sieben Karten ausgeteilt, alle offen. Sequenzen in abwechselnden Farben dürfen als Gruppe bewegt werden. Jede Karte darf einen leeren Platz füllen.
Reserve: Die 24 nach dem Geben übrigen Karten, offen als Fächer ausgebreitet. Nur die oberste Karte ist spielbar. Es gibt keinen Talon und keine Neuverteilung.
Es gibt vier Grundstapel.
Die Grundstapel werden mit den Assen begonnen, sobald diese verfügbar werden. Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie einen Rang höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Kreuz-4 passt also nur eine Kreuz-5.
Die oberste Karte eines Grundstapels darf bei Bedarf auf das Tableau zurückgeholt werden.
Die letzten 24 Karten des Decks bilden einen einzigen offenen Reservefächer.
Nur die oberste Karte des Fächers ist verfügbar; sie darf auf die Grundstapel oder das Tableau gespielt werden. In die Reserve dürfen niemals Karten gelegt werden, und sie wird nie aufgefüllt – ist sie einmal leer, bleibt sie leer.
Sieben Tableau-Stapel mit je einer bis sieben Karten, ausgeteilt in der üblichen Klondike-Form. Jede Karte wird offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie einen Rang niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf eine Pik-8 passen also nur die roten Siebenen.
Karten auf dem Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, dürfen frei auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden. Kartengruppen, die eine absteigende Sequenz in abwechselnden Farben bilden, dürfen gemeinsam bewegt werden.
Jede Karte oder bewegliche Sequenz darf einen leeren Tableau-Platz füllen.