Spiel FreeCell mit komplett umgekehrten Regeln: Die Grundstapel zählen vom König bis zum Ass herunter, und das Tableau baut aufwärts statt abwärts.

Inverted FreeCell Solitär ist genau das, was der Name verspricht: FreeCell komplett auf den Kopf gestellt. Wo der Klassiker verlangt, die Grundstapel von den Assen aus aufzubauen, beginnt hier jeder Grundstapel mit einem König und wird in der Farbe abwärts bis zum Ass geführt. Das Tableau dreht sich passend mit und baut abwechselnd in Rot und Schwarz aufwärts statt abwärts.
Diese eine Umkehrung verändert das Spielgefühl spürbar, obwohl jede Karte von Anfang an offen liegt. Langjährige FreeCell-Spieler merken, wie ihre Instinkte rückwärts arbeiten: Sie greifen zur niedrigen Karte, wenn sie die hohe brauchen, und lesen jede Spalte vom falschen Ende. Es ist ein schöner Test, ob du das zugrunde liegende Rätsel wirklich verstanden hast oder nur seine Form auswendig kennst.
Die vier offenen Zellen funktionieren genau wie gewohnt: Jede hält eine Karte als vorübergehenden Parkplatz, damit du die Karte darunter freilegen kannst. Wie bei jedem FreeCell-Spiel liegt die gesamte Auslage offen, sodass mit sorgfältigem Nachdenken fast jede Partie zu gewinnen ist – der einzige Feind ist der Fehltritt, den du nicht zurücknehmen kannst.
Wenn die umgekehrte Logik dir das Gehirn verknotet, kehre zum normalen FreeCell Solitär zurück, um den Kopf freizubekommen, oder probiere ForeCell Solitär, einen strengeren Verwandten, bei dem von Anfang an alle vier Zellen belegt sind.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
4 Grundstapel: Baue absteigend in einer einzigen Farbe vom König bis zum Ass. Jeder Grundstapel beginnt mit einem König.
8 Tableau-Stapel: Baue aufsteigend und abwechselnd in Rot und Schwarz. Das gesamte Deck wird zu Beginn offen auf die acht Spalten verteilt.
Freie Zellen: Vier offene Zellen, von denen jede eine einzelne Karte als Zwischenlager aufnehmen kann.
Es gibt vier Grundstapel, einen pro Farbe.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie einen Rang niedriger ist als dessen aktuelle oberste Karte und dieselbe Farbe hat. Auf den Pik-König passt also nur die Pik-Dame, und jeder Grundstapel endet auf dem Ass. Passende Karten wandern automatisch auf die Grundstapel.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Acht Tableau-Stapel nehmen das gesamte Deck auf und liegen von Anfang an komplett offen.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie einen Rang höher ist als dessen aktuelle oberste Karte und die entgegengesetzte Kartenfarbe hat. Auf eine rote 7 passt also nur eine schwarze 8. Eine absteigende, farblich abwechselnde Folge – die sich in diesem umgekehrten Spiel als aufsteigend liest – darf gemeinsam bewegt werden, soweit deine freien Zellen und leeren Spalten es zulassen.
Auf eine leere Spalte darf jede Karte oder gültige Folge gelegt werden. Leere Spalten und offene Zellen sind die Hebel, die eine festgefahrene Stellung lösbar machen, setze sie also mit Bedacht ein.
Die vier freien Zellen liegen abseits des Tableaus. Jede hält genau eine Karte beliebiger Farbe und beliebigen Rangs in Reserve, bis du einen erlaubten Zug damit auf das Tableau oder einen Grundstapel hast. Je mehr Zellen du frei lässt, desto längere Folgen kannst du in einem einzigen Zug verschieben.