Zwei Decks verteilt auf neun Tableau-Stapel und zwei Durchgänge durch den Talon halten diesen Klondike-Verwandten einfach, sodass du eine verlockende Gewinnchance von 86 % anpeilen kannst.

Albert Morehead und Geoffrey Mott-Smith schufen Gargantua Solitaire als Zwei-Deck-Ausgabe von Klondike: Statt der üblichen sieben Tableau-Stapel wird auf neun ausgeteilt, und den Talon darfst du zweimal durchgehen, jeweils eine Karte pro Zug. Das Spiel bleibt dabei unkompliziert, mit einer Gewinnchance von 86 %, wofür es eine Mischung aus Geschick und etwas Glück braucht.
Gargantua ist Teil einer ganzen Familie von Zwei-Deck-Klondike-Varianten hier auf der Seite. Double Klondike Solitär und Pantagruel Solitär verwenden dasselbe Neun-Stapel-Layout mit kleinen Abweichungen bei Talon und Füllregeln, und genauso sind Batsford, Harp, Steps und Moving Left aufgebaut. Wer es lieber beim Original belässt, findet in Solitaire den Ein-Deck-Klassiker, aus dem diese ganze Familie entstanden ist.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
8 Grundstapel: Baue aufsteigend vom Ass bis zum König, jeweils in derselben Farbe auf.
9 Tableau-Stapel: Angelegt wird absteigend in abwechselnden Farben. Eine zusammenhängende Folge in abwechselnden Farben lässt sich als Gruppe verschieben. Einen leeren Platz darf nur ein König füllen, oder eine gültige Folge, die mit einem König beginnt. Ausgeteilt wird dreieckig: eine Karte auf den ersten Stapel, zwei auf den zweiten, drei auf den dritten und so weiter, wobei jeweils die oberste Karte offen liegt.
Talon: Klicke, um jeweils 1 Karte auf den Ablagestapel umzudrehen. Zwei Durchgänge durch den Talon sind erlaubt.
Ablagestapel: Die oberste Karte darf auf die Grundstapel oder das Tableau gespielt werden.
Es gibt acht Grundstapel.
Eine Karte passt auf einen Grundstapel, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe trägt. Auf eine Karo-Dame passt somit nur der Karo-König. Mehr als 13 Karten fasst ein Stapel nicht.
Die oberste Karte eines Grundstapels lässt sich zurück ins Spiel holen, wenn ein anderer Stapel sie annimmt, wobei das im Tableau meist bedeutet, dass ein König in einen leeren Stapel wandert, denn nur Könige dürfen dort einen neuen Stapel eröffnen.
Neun Tableau-Stapel liegen bereit, der erste mit einer Karte, der zweite mit zwei, der dritte mit drei und so weiter. Die oberste Karte jedes Stapels liegt offen, alle darunterliegenden Karten verdeckt.
Eine Karte passt an einen Tableau-Stapel, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die jeweils andere Kartenfarbe trägt. Auf einen Karo-Buben passen demnach die Pik-10 oder die Kreuz-10.
Freiliegende Tableau-Karten, die von keiner anderen Karte verdeckt sind, dürfen frei auf einen Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel wandern.
Einen freien Platz im Tableau darf ausschließlich ein König besetzen.
Liegen die Karten abwechselnd in Rot und Schwarz vor, lässt sich eine absteigende Gruppe als Ganzes von einer Tableau-Spalte in eine andere verschieben.
Ein einzelner Ablagestapel existiert, alle übrigen Karten bilden den Talon.
Klickst du auf den Talon, wandert eine Karte vom Talon auf den Ablagestapel. Zwei Durchgänge durch den Talon sind dir erlaubt.
Die oberste Karte des Ablagestapels darf auf das Tableau oder einen Grundstapel gespielt werden.