Spiele Elba Solitaire kostenlos online (ohne Anmeldung)

Baue wie bei Klondike innerhalb eines Forty-Thieves-Rahmens: Wechselfarben, zwei Decks auf zehn Spalten zu je fünf Karten, nur die oberste Karte offen. Geduldiges Spiel gewinnt etwa ein Drittel der Runden. Spielaufbau von Elba


Elba Solitär gehört zur weitverzweigten Familie von Forty Thieves, jenen Patiencen mit zwei Kartendecks, die sich im neunzehnten Jahrhundert unter einem Dutzend adliger Namen über Europa verbreiteten. Was Elba vom strengen, farbrein gespielten Forty Thieves abhebt, ist seine freundlichere Anlegeregel: Die Karten werden in wechselnden Kartenfarben abwärts angelegt, genau wie bei Klondike. Das eröffnet viel mehr Züge und macht aus einer berüchtigt störrischen Spielefamilie etwas, das sich tatsächlich gewinnen lässt.

Auch das Austeilen folgt der Klondike-Art. Jede der zehn Spalten erhält fünf Karten, doch nur die oberste jeder Spalte liegt offen, sodass das halbe Deck verdeckt beginnt. Diese verborgenen Karten aufzudecken ist das eigentliche Rätsel. Zwei volle Decks bedeuten 104 Karten und acht Grundstapel, und weil der Talon alle Spalten auf einmal versorgt statt eines einzelnen Ablagestapels, zählt vorausschauende Planung mehr als reines Glück.

Elba belohnt Geduld statt Tempo. Nur rund ein Drittel der Spiele lässt sich mit sorgfältigem Spiel gewinnen. Überlege dir also, bevor du eine Spalte räumst oder den Talon einsetzt, welche verdeckten Karten du am dringendsten aufdecken musst.

Wenn dir Elba gefällt, probiere Forty Thieves Solitär und Josephine Solitär aus, zwei weitere Klassiker mit zwei Decks, oder das klassische Solitaire für ein leichteres Spiel mit einem Deck.

Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.

Viel Spaß!


So spielst du Elba Solitaire

Aufbau:

8 Grundstapel: Baue in derselben Farbe vom Ass bis zum König aufwärts. Es werden zwei volle Decks verwendet, also sind acht Grundstapel zu vollenden. Karten wandern automatisch auf die Grundstapel, sobald sie verfügbar sind.

10 Tableau-Stapel: Jeder Stapel erhält fünf Karten, doch nur die oberste jedes Stapels liegt zu Beginn offen.

Talon: Die restlichen Karten bilden den Talon; pro Klick wird auf jede Spalte eine Karte gegeben. Es gibt keine Neuverteilung.

Grundstapel:

Es gibt acht Grundstapel.

Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie im Rang genau eins über der bisher obersten Karte des Stapels liegt und dieselbe Farbe hat. Auf eine Kreuz-7 passt also nur eine Kreuz-8. Jeder Grundstapel wird vom Ass bis zum König vervollständigt.

Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel gebracht werden, sofern ein anderer Stapel sie aufnimmt.

Tableau:

Zehn Tableau-Stapel mit je fünf Karten. Nur die oberste Karte jedes Stapels beginnt offen; die vier darunter liegen verdeckt und werden aufgedeckt, sobald sie frei werden.

Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie im Rang genau eins unter der bisher obersten Karte liegt und die entgegengesetzte Kartenfarbe hat. Auf eine Pik-8 passt also nur eine Herz-7 oder eine Karo-7.

Eine Kartenfolge, die in wechselnden Farben abwärts verläuft, kann als Gruppe von einem Tableau-Stapel auf einen anderen verschoben werden, genau wie bei Klondike.

Leere Spalten dürfen nur mit einem König gefüllt werden, egal ob er allein zieht oder eine Folge anführt.

Talon und Ablagestapel:

Bei Elba gibt es keinen Ablagestapel. Klickst du auf den Talon, wird auf alle Tableau-Stapel zugleich je eine Karte gegeben.

Der Talon darf nur ein einziges Mal durchlaufen werden; setze diese Gaben also dann ein, wenn sie am meisten nützen.