Fünf Stapel halten nur Karten fest, ganz ohne Bauen, sodass du alles direkt auf die Grundstapel schickst, mit nur drei Durchgängen durch den Talon als Hilfe.

Corners Solitär gehört zur Four-Seasons-Familie, einer Gruppe kompakter Spiele mit einem Deck, die es seit dem neunzehnten Jahrhundert gibt. Der Name stammt von der traditionellen Tischanordnung, bei der die vier Grundstapel in den Ecken um ein Kreuz aus fünf Tableau-Stapeln liegen – dieselbe Anordnung, die Four Seasons die Beinamen „Vanishing Cross“ und „Corner Card“ eingebracht hat.
Was Corners heraushebt, ist sein gnadenloses Tableau: Gebaut wird überhaupt nicht. Die fünf Stapel sind reine Ablageflächen, und jede Karte, die du dort freilegst, muss direkt auf einen Grundstapel wandern. Im Gegenzug bekommst du drei Durchgänge durch den Talon statt einem, und sobald ein Tableau-Stapel leer wird, rückt automatisch eine frische Karte aus dem Talon nach.
Die Grundstapel beginnen mit einer zufällig ausgeteilten Basiskarte statt mit den Assen und bauen bei Bedarf über den König hinaus zum Ass weiter, sodass sich jede Partie ein wenig anders anfühlt. Das Spiel ist schwierig, und weil es nur wenige Entscheidungen gibt, hängen deine Siegchancen hauptsächlich vom Glück ab.
Four Seasons Solitär und Czarina Solitär sind zwei Solitär-Spiele, die diesem ähneln.
Wenn dir Corners gefällt, probiere auch das originale Solitär aus, ein klassisches Solitär-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: In der Farbe aufwärts bauen, beginnend mit dem Rang der ersten Karte auf dem ersten Stapel, bei Bedarf über den König hinaus zum Ass, bis jeder Stapel 13 Karten enthält.
5 Tableau-Stapel: Bauen ist nicht erlaubt – Karten dürfen nur auf die Grundstapel abwandern. Lücken werden automatisch aus dem Talon gefüllt. Zu Beginn des Spiels erhält jeder Stapel eine Karte.
Talon: Klicke, um jeweils eine Karte auf den Ablagestapel umzudrehen. Es gibt zwei Neuverteilungen, also insgesamt drei Durchgänge.
Ablagestapel: Die oberste Karte kann auf die Grundstapel gespielt werden.
Es gibt vier Grundstapel.
Ein Grundstapel erhält zufällig eine Karte. Das ist die Startkarte. Die übrigen Stapel beginnst du mit Karten desselben Rangs.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat, bei Bedarf über den König hinaus zum Ass weiterlaufend. Auf einen Pik-Buben passt also nur die Pik-Dame. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Fünf Tableau-Stapel mit je einer Karte. Jede Karte wird offen ausgeteilt.
Auf die Tableau-Stapel dürfen keine Karten gelegt werden – Bauen ist nicht gestattet. Der einzige erlaubte Zug für eine unbedeckte Tableau-Karte führt auf einen Grundstapel.
Leere Tableau-Plätze werden sofort mit einer Karte aus dem Talon gefüllt, die fünf Stapel bleiben also nie lange leer.
Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; Sequenzen sind nicht erlaubt.
Es gibt einen Ablagestapel, und die übrigen Karten bilden den Talon.
Klickst du auf den Talon, wird eine Karte vom Talon auf den Ablagestapel gelegt. Es sind drei Durchgänge durch den Talon erlaubt.
Die oberste Karte des Ablagestapels kann auf die Grundstapel gespielt werden.