Du verteilst zwei Decks auf zehn Spalten zu je vier Karten und schleppst im Yukon-Stil ganze durcheinandergewürfelte Gruppen auf einmal, auf der Jagd nach einer Gewinnquote von etwa 30 %.

Cornelius Solitaire verteilt zwei volle Decks auf zehn Tableau-Spalten mit je vier offenen Karten und spielt sich wie Forty and Eight mit einem Kniff: Jede offene Kartengruppe darf gemeinsam bewegt werden, ob geordnet oder nicht – genau wie bei Yukon. Die Grundstapel werden in der Farbe aufwärts gebaut, das Tableau in der Farbe abwärts, und nur Könige dürfen eine leere Spalte besetzen. Das Spiel ist mittelschwer, mit einer Gewinnchance von etwa 30 %. Gespielt wird mit zwei Decks, und deine Siegchancen hängen in erster Linie von deinem Können ab.
Das Spiel gehört zur Familie von Forty Thieves, jener Linie von Zwei-Deck-Patiencen aus dem neunzehnten Jahrhundert, die die Legende mit Napoleons Verbannung auf St. Helena verbindet. Forty and Eight milderte die berühmt strenge Formel mit einem zweiten Durchgang durch den Talon; Cornelius geht noch einen Schritt weiter und leiht sich Yukons Markenzeichen, sodass du ganze Kartenhaufen über den Tisch schleppen kannst, um an die eine Karte zu gelangen, die du brauchst.
Diese Freiheit hat ihren Preis. Wer einen ungeordneten Stapel auf eine Spalte zieht, begräbt deren oberste Karte unter allem Mitgebrachten, und da streng in der Farbe abwärts gebaut wird, kann ein unbedachter Zug eine Spalte für den Rest der Partie blockieren. Nutze Gruppenzüge, um vergrabene Karten freizulegen, halte Ausschau nach Königen für leere Spalten, und denk daran: Die Neuverteilung ist deine einzige Gelegenheit, Verpasstes aus dem ersten Durchgang nachzuholen.
Forty and Eight Solitär, Forty Thieves Solitär und Yukon Solitär sind drei Solitaire-Spiele, die diesem hier ähneln.
Wenn dir Cornelius gefällt, probiere das klassische Solitaire aus, den Kartenspiel-Klassiker schlechthin.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
8 Grundstapel: Werden in derselben Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König aufgebaut.
10 Tableau-Stapel: Werden in derselben Farbe absteigend gebaut. Jede offene Kartengruppe darf gemeinsam bewegt werden, geordnet oder nicht. Nur Könige können einen leeren Platz füllen. Zu Beginn des Spiels erhält jeder Stapel vier offene Karten.
Talon: Klicke, um die Karten einzeln auf den Ablagestapel umzuschlagen. Es gibt eine Neuverteilung.
Ablagestapel: Die oberste Karte ist spielbar.
Es gibt acht Grundstapel.
Jedes Ass darf auf einen freien Grundstapel gelegt werden.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Karo-5 passt also nur eine Karo-6. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, sofern ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Zehn nach unten aufgefächerte Tableau-Stapel mit je vier Karten. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-8 passt also nur eine Pik-7.
Jede offene Karte darf auf einen anderen Tableau-Stapel gelegt werden, auf den sie passt, und nimmt dabei alle auf ihr liegenden Karten mit – auch wenn diese keine Sequenz bilden, genau wie bei Yukon.
Nur Könige dürfen leere Plätze im Tableau füllen; ein König darf die auf ihm liegenden Karten mitbringen.
Karten im Tableau, die von keiner anderen Karte bedeckt sind, dürfen frei auf die Grundstapel gespielt werden.
Es gibt einen Ablagestapel, und die restlichen Karten bilden den Talon.
Wenn du auf den Talon klickst, wird eine Karte vom Talon auf den Ablagestapel gegeben. Ist der Talon aufgebraucht, wird der Ablagestapel einmal umgedreht und bildet einen neuen Talon – insgesamt gibt es also zwei Durchgänge durch den Talon.
Die oberste Karte des Ablagestapels kann auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden.