Vier Fächer-Stapel bauen nach Rang statt nach Farbe, sodass jeder König auf jeden König passt – doch ist ein Fächer erst einmal leer, bleibt er es für immer. Thomas Warfields mittelschwere Herausforderung gewinnst du in etwa 20 % der Fälle.

Willow Solitaire ist eine Klondike-Variante mit vier zusätzlichen Fächer-Stapeln, die nach Rang statt nach Farbe aufgebaut werden. Jede Karte darf auf einen Fächer-Stapel gelegt werden, solange sie im Rang mit der obersten Karte übereinstimmt, ein König passt also auf jeden König, egal welcher Farbe, und ist ein Fächer-Stapel erst einmal leer, bleibt er für den Rest der Runde leer. Erfunden hat das Spiel Thomas Warfield. Es ist mittelschwer, die Gewinnchance liegt bei 20 %, und gespielt wird mit einem einzelnen Deck, sodass dein Ergebnis größtenteils von deinem Können abhängt.
Die engsten Verwandten von Willow sind Batsford Solitär und Batsford Again Solitär, beides Klondike-Varianten, die auf demselben Hilfsstapel mit gleichem Rang aufbauen.
Da Willow auf denselben Grundstapel-Regeln aufbaut, lohnt sich auch ein Blick auf den Klassiker Solitaire.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
4 Grundstapel: Baue je Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König auf.
7 Tableau-Stapel: Baue absteigend in abwechselnden Farben. Eine geordnete Kartenfolge lässt sich gemeinsam verschieben, ebenfalls in abwechselnden Farben. Jede Karte oder jede gültige Kartenfolge darf einen leeren Tableau-Stapel füllen. Zu Beginn erhält der erste Stapel eine offene Karte, der zweite zwei, und so weiter.
4 Fächer-Stapel: Baue mit Karten gleichen Rangs, unabhängig von der Farbe – jede Karte darf auf eine Karte gleichen Rangs folgen. Hier bewegen sich nur einzelne Karten, nie Folgen, und ist ein Fächer-Stapel erst einmal leer, bleibt er leer. Jeder Stapel startet mit 6 offen ausgeteilten Karten.
Es gibt vier Grundstapel.
Jedes Ass darf auf einen leeren Grundstapel gelegt werden, um ihn zu eröffnen.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie im Rang um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Herz-4 passt also nur die Herz-5.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel gebracht werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Vier Fächer-Stapel, jeder mit sechs offen ausgeteilten Karten.
Eine Karte darf auf einen Fächer-Stapel gelegt werden, wenn sie im Rang mit der obersten Karte des Stapels übereinstimmt, unabhängig von der Farbe. Auf einen Buben passt also jeder beliebige Bube.
Karten auf einem Fächer-Stapel, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, dürfen auf die Grundstapel, jeden Tableau-Stapel oder jeden nicht leeren Fächer-Stapel gespielt werden.
Leere Fächer-Stapel werden nicht wieder aufgefüllt.
Zwischen Fächer-Stapeln darf immer nur eine einzelne Karte bewegt werden, Folgen sind nicht erlaubt.
Es gibt sieben Tableau-Stapel, mit einer Karte im ersten, zwei im zweiten, drei im dritten und so weiter. Jede Karte liegt offen.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie im Rang um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf eine Herz-7 passen also die Pik-6 oder die Kreuz-6.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, dürfen auf die Grundstapel, jeden anderen Tableau-Stapel oder jeden nicht leeren Fächer-Stapel gespielt werden.
Jede Karte darf einen leeren Platz im Tableau füllen.
Eine Folge von Karten in abwechselnden Farben, von hoch nach niedrig geordnet, lässt sich gemeinsam von einem Tableau-Stapel auf einen anderen verschieben.