Trevi Garden übernimmt das alte Ziegelmauer-Spiel Stonewall und fügt zwei freie Zellen sowie einen Brunnen mit stets spielbaren Karten hinzu. Ein Kartenspiel, schwer, aber fair.

Trevi Garden Solitär nimmt die alte Ziegelmauer-Patience Stonewall Solitär und macht sie milder, indem es zwei freie Zellen neben dem Spielfeld eröffnet. Das Tableau bleibt der vertraute Garten: sechs Reihen zu je sechs Karten, wobei jede zweite Reihe verdeckt ausgeteilt wird, sodass die Hälfte des Blatts verborgen beginnt wie umgekippte Pflastersteine im Gras.
Die Karten, die nach dem Auslegen von Garten und Zellen übrig bleiben, bilden den Brunnen – eine Auslage einzelner offener Karten, von denen jede jederzeit spielbar ist, aber nie wieder nachgefüllt wird, sobald sie verbraucht ist. Mit den zwei Zellen, in denen du eine Karte parken und nach Belieben zurückholen kannst, verschafft dir Trevi Garden gerade genug Spielraum, um die verdeckten Reihen freizulegen, ohne dass die Mauer zu einer echten Steinmauer wird.
Das Spiel ist schwierig, aber fair, und die beiden Zellen heben die Gewinnquote deutlich über das nackte Stonewall. Gespielt wird mit einem einzigen Deck, und weil so viel vom Garten verdeckt beginnt, hängen deine Siegchancen stark davon ab, wie gut du das Blatt liest und den Brunnen klug nutzt.
Wenn dir Trevi Garden gefällt, lohnt sich auch ein Blick auf Flower Garden Solitär, das andere Spiel dahinter, denn von dort stammt der stets spielbare Brunnen dieses Bretts.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Baue in gleicher Farbe vom Ass bis zum König auf.
6 Tableau-Stapel: Baue in abwechselnden Farben absteigend auf. Jeder Stapel erhält sechs Karten, wobei die erste, dritte und fünfte Karte verdeckt liegt. Jede beliebige Karte darf einen leeren Platz füllen.
Reserve: 14 Karten liegen offen ausgebreitet als Brunnen. Jede Brunnenkarte ist jederzeit spielbar.
Zellen: 2 freie Zellen, jede erhält zu Beginn eine Karte. Eine Zelle fasst eine einzelne Karte und kann beliebig geleert und wieder gefüllt werden.
Es gibt weder Talon noch Ablagestapel; das gesamte Deck liegt schon beim allerersten Zug auf dem Tisch.
Es gibt vier Grundstapel, die das Spiel leer beginnen.
Jeder Grundstapel braucht zuerst sein Ass, bevor irgendetwas anderes darauf abgelegt werden kann. Danach darf eine Karte gelegt werden, sofern sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-8 passt also nur die Pik-9. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel zurückgeholt werden, sofern ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Sechs Tableau-Stapel mit je sechs Karten, in einer Reihe ausgebreitet. Die erste, dritte und fünfte Karte jedes Stapels wird verdeckt ausgeteilt; eine verdeckte Karte wird aufgedeckt, sobald die Karten darüber weggeräumt sind.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf eine Pik-8 passen also nur die Herz-7 oder die Karo-7.
Karten auf dem Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, dürfen frei auf die Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden, und eine offene, absteigende Folge in abwechselnden Farben darf als Gruppe verschoben werden. Jede Karte oder Folge darf einen leeren Tableau-Platz füllen.
Es gibt vierzehn Brunnenkarten, offen ausgeteilt. Anders als bei den meisten Reserven ist hier jede Karte jederzeit verfügbar, nicht nur die oberste.
Eine Brunnenkarte darf auf die Grundstapel gespielt, an einen Tableau-Stapel angelegt oder auf einen leeren Tableau-Platz gelegt werden. In den Brunnen darf niemals eine Karte zurückgelegt werden, und ein geleerter Platz bleibt für den Rest des Spiels leer.
Es gibt zwei freie Zellen. Jede beginnt mit einer Karte, die auf einen Grundstapel gespielt, an das Tableau angelegt oder auf einen leeren Tableau-Platz gesetzt werden kann.
Eine Zelle fasst immer nur eine Karte. Sobald du die Karte herausgespielt hast, steht die Zelle offen, und jede einzelne Karte – vom Tableau, aus dem Brunnen oder aus der anderen Zelle – darf zur Aufbewahrung hineingelegt werden.