Forty Thieves auf den Kopf gestellt: Du beginnst bei den Dreien statt bei den Assen, und die Zweien sind die letzten Karten, die nach Hause kommen. Acht enge Spalten, zwei Decks, ein einziger Durchgang durch den Talon.

Three's Company Solitär gehört zur Familie von Forty Thieves, jener strengen Schule der Zwei-Deck-Patiencen, in der jede Folge in ein und derselben Farbe bleibt. Der Clou steckt schon im Namen: Das Spiel beginnt nicht bei den Assen, sondern bei den Dreien, sodass die acht Zweien die allerletzten Karten sind, die jeder Grundstapel erhält.
Beim Geben kommt auf jeden der acht Grundstapel eine Drei, und von dort klettern die Stapel in gleicher Farbe nach oben – Drei, Vier, Fünf, hinauf bis zum König, um die Ecke zum Ass und schließlich nach Hause zur Zwei. Das Tableau ist knapp bemessen, nur acht Spalten mit je einer Karte, und auch hier muss die Farbe stimmen: Auf eine Kreuz-6 passt einzig die Kreuz-5. Diese Strenge macht die Familie so fordernd, und mit nur acht Spalten zum Rangieren ist Three's Company noch enger als sein zehnspaltiger Vetter Deuces Solitär.
Das Spiel ist anspruchsvoll, mit einer bescheidenen Gewinnquote. Gespielt wird mit zwei Kartenspielen, und weil der Talon nur einmal durchlaufen wird und es keine Neuverteilung gibt, ist die Planung jeder Karte, die du vom Ablagestapel abrufst, das A und O.
Wenn dir Three's Company gefällt, bietet dir sein Ursprungsspiel Forty Thieves Solitär die volle Zehn-Spalten-Version in gleicher Farbe, aus der dieses Spiel entstanden ist, und das Original Solitaire ist immer da, wenn dir nach etwas Klassischerem ist.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
8 Grundstapel: Baue in gleicher Farbe von der Drei bis zum König auf, dann weiter über das Ass bis zur Zwei. Zu Beginn des Spiels wird auf jeden Stapel eine Drei gegeben.
8 Tableau-Stapel: Baue in gleicher Farbe absteigend. Nur die oberste Karte eines Stapels ist spielbar, eine Folge in einer Farbe darf jedoch als Einheit verschoben werden. Leere Spalten dürfen mit jeder beliebigen Karte gefüllt werden. Zu Beginn des Spiels erhält jeder Stapel eine Karte.
Talon: Klicke, um eine Karte auf den Ablagestapel zu geben. Es gibt keine Neuverteilung.
Ablagestapel: Die oberste Karte kann auf die Grundstapel oder das Tableau gespielt werden.
Es gibt acht Grundstapel.
Jeder Grundstapel erhält zu Beginn eine Drei.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat, wobei es über den König hinaus mit Ass und Zwei weitergeht. Auf eine Herz-6 passt daher nur die Herz-7. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel zurückgeholt werden, sofern ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Acht nach unten aufgefächerte Tableau-Stapel mit je einer Karte. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Kreuz-9 passt daher nur die Kreuz-8.
Karten auf dem Tableau, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, können auf die Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden. Eine absteigende Folge in derselben Farbe darf gemeinsam verschoben werden.
Ein leerer Platz im Tableau darf mit jeder beliebigen Karte gefüllt werden.
Es gibt einen Ablagestapel; die restlichen Karten bilden den Talon.
Klickst du auf den Talon, wird eine Karte vom Talon auf den Ablagestapel gegeben. Der Talon darf nur einmal durchlaufen werden.
Die oberste Karte des Ablagestapels kann auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden.