Überblicke das komplette offen ausgeteilte Deck auf einen Blick und nutze die eine freie Zelle, um ein Ass freizuspielen, bevor es zu tief vergraben wird.

Ten By One Solitär nimmt das weit offene Vineyard-Layout und gibt dir eine einzige freie Zelle an die Hand. Das ganze Deck liegt vom ersten Austeilen an offen über zehn Tableau-Spalten verteilt, nichts ist also verborgen. Alles, was du zum Planen brauchst, liegt bereits auf dem Tisch.
Der Name bringt die Form des Spiels auf den Punkt: zehn Spalten und eine Zelle. Diese einsame Zelle ist dein einziger Freiraum. Es gibt keinen Talon zum Nachziehen und keinen Ablagestapel als Rückhalt – der eine freie Platz, den du hast, ist also der Dreh- und Angelpunkt jeder kniffligen Folge.
Da alle Karten von Anfang an sichtbar sind, belohnt Ten By One geduldiges Lesen des Blattes mehr als Glück. Der Aufbau abwärts in abwechselnden Farben hält die Spalten ordentlich, aber du bewegst immer nur eine Karte auf einmal – ob du ein vergrabenes Ass freibekommst, hängt deshalb oft davon ab, im genau richtigen Moment eine Karte in der Zelle zu parken. Denke ein, zwei Züge voraus, und überraschend viele Partien gehen auf.
Wenn dir Ten By One gefällt, probiere Vineyard Solitär und FreeCell Solitär aus, zwei eng verwandte Solitär-Spiele.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
4 Grundstapel: Es wird in derselben Farbe aufwärts von Ass bis König gebaut. Passende Karten wandern automatisch hierher, sobald ein Zug möglich ist.
10 Tableau-Stapel: Es wird abwärts in abwechselnden Farben (rot und schwarz) gebaut. Das gesamte Deck wird zu Spielbeginn offen über die zehn Stapel verteilt.
1 freie Zelle: Ein einzelner offener Platz, der eine Karte beliebigen Rangs und beliebiger Farbe vorübergehend aufnehmen kann.
Es gibt vier Grundstapel, einen für jede Farbe.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die aktuelle oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat – beginnend mit dem Ass und endend mit dem König.
Karten dürfen nicht mehr von den Grundstapeln zurückgenommen werden, nachdem sie dort abgelegt wurden.
Zehn Tableau-Stapel teilen sich das ganze Deck, und alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als dessen oberste Karte und die jeweils andere Farbe (rot bzw. schwarz) hat. Auf eine rote 8 passt also nur eine schwarze 7.
Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; geordnete Folgen dürfen nicht als Gruppe aufgenommen werden. Jede Karte darf auf einen leeren Tableau-Stapel gelegt werden.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, dürfen auf die Grundstapel, auf einen anderen Tableau-Stapel oder in die freie Zelle gespielt werden.
Es gibt eine freie Zelle, und sie beginnt leer.
Jede erreichbare Karte darf in die Zelle gelegt werden, um sie aus dem Weg zu räumen. Die Karte in der Zelle kann anschließend auf einen Grundstapel oder einen Tableau-Stapel gespielt werden, sobald sie passt. Da es weder Talon noch Ablagestapel gibt, ist der kluge Umgang mit dieser einen Zelle der Schlüssel zum Erfolg.