Teile siebzehn Dreierfächer im Stil von La Belle Lucie aus, baue abwärts nur nach Rang statt nach Farbe, und verlasse dich auf zwei gemischte Neuverteilungen, um vergrabene Karten freizulegen.

Super Flower Garden Solitär kreuzt zwei alte Lieblingsspiele. Von Flower Garden übernimmt es die Regel, dass im Tableau allein nach dem Rang abwärts gebaut wird, ganz ohne Rücksicht auf die Farbe. Von La Belle Lucie – dem Fächerspiel, das Lady Cadogan in den 1870er-Jahren populär machte und das früher Midnight Oil oder schlicht The Fan hieß – übernimmt es das Layout aus siebzehn kleinen Fächern zu je drei Karten plus einem einzelnen Nachzügler, samt der Gnade einer gemischten Neuverteilung.
Diese Neuverteilung ist das Herzstück des Spiels. La Belle Lucie ist streng: Du darfst nur die offene oberste Karte jedes Fächers bewegen, leere Fächer bleiben leer, und es gibt keinen Talon zum Nachziehen. Früher oder später steckst du fest. Wenn das passiert, sammelst du alle noch in den Fächern liegenden Karten ein, mischst sie zusammen und teilst frische Fächer zu je drei Karten aus. Super Flower Garden gewährt dir diese Rettung zweimal – deshalb gewinnt es weit häufiger als das gnadenlose, nur einmal ausgeteilte Flower Garden, nach dem es benannt ist.
Da der Abbau abwärts keine übereinstimmende Farbe verlangt, fügen sich Folgen hier leichter zusammen als bei La Belle Lucie, wo dieselbe Farbe gefordert ist. Das Können liegt im Timing: welche Fächer du vor einer Neuverteilung abträgst und welche Asse du früh befreist, damit die Grundstapel wachsen können.
Super Flower Garden steht neben La Belle Lucie Solitär, Trefoil Solitär und dem klassischen Flower Garden Solitär – probiere alle drei aus, um zu spüren, wie eine kleine Regel ein ganzes Spiel verändert.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Es wird in derselben Farbe aufwärts von Ass bis König gebaut. Asse wandern nach oben, sobald sie frei liegen.
18 Fächer: Zweiundfünfzig Karten werden offen in siebzehn Fächer zu je drei Karten und eine einzelne Karte ausgeteilt. Nur die oberste Karte jedes Fächers ist spielbar. Leere Fächer werden nicht wieder aufgefüllt.
Neuverteilung: Wenn dir die Züge ausgehen, sammelst du alle in den Fächern verbliebenen Karten ein, mischst sie zusammen und teilst sie erneut in frische Fächer zu je drei Karten aus. Das darfst du zweimal tun.
Es gibt vier Grundstapel, einen pro Farbe, und sie sind zu Spielbeginn leer.
Eine Karte darf nur dann auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die oberste Karte dieses Stapels und dieselbe Farbe hat. Jeder Grundstapel beginnt mit einem Ass; einen Stapel eröffnen kann also nur ein Ass, und auf die Herz-8 darf nur die Herz-9 folgen. Ein Stapel ist vollständig, sobald er alle dreizehn Karten seiner Farbe enthält.
Karten dürfen nicht mehr vom Grundstapel zurückgenommen werden, nachdem sie dort abgelegt wurden.
Achtzehn Fächer, die zu Spielbeginn ausgeteilt werden. Alle Karten liegen offen.
Eine Karte darf an einen Fächer angelegt werden, wenn sie im Rang um eins niedriger ist als dessen aktuelle oberste Karte, unabhängig von der Farbe – das ist das Flower-Garden-Merkmal, das dieses Spiel auszeichnet. Auf jede 8 darf also jede beliebige 7 gespielt werden. Nur die offene oberste Karte eines Fächers darf bewegt werden, und immer nur eine Karte auf einmal; Folgen werden nicht als Einheit verschoben.
Unbedeckte Karten im Tableau dürfen auf die Grundstapel oder an einen anderen Fächer gespielt werden. Ist ein Fächer einmal leer, bleibt sein Platz offen – es wird nichts nachgelegt.
Wenn keine sinnvollen Züge mehr übrig sind, sammelst du jede noch in den Fächern liegende Karte ein, mischst den ganzen Stoß durch und teilst ihn erneut in neue Fächer zu je drei Karten aus. Diese gemischte Neuverteilung ist insgesamt zweimal erlaubt und verschafft dir frische Anordnungen, um vergrabene Folgen aufzubrechen und die Karten freizulegen, die du brauchst.