Klondike, aber der Talon speist gleichzeitig drei Ablagestapel statt einem, sodass immer drei Karten statt einer im Spiel sind – ein Kniff, der sich gnädiger anfühlt als das klassische Spiel.

Spike Solitär ist Klondike mit einer Extraportion Auswahl. Tableau, Grundstapel und Bauregeln sind reines Klondike, doch der Talon speist drei Ablagestapel statt einem. Jedes Mal, wenn du auf den Talon tippst, gibt er gleichzeitig eine Karte auf jeden der drei Stapel, und alle drei obersten Karten stehen dir jederzeit zum Spielen zur Verfügung.
Diese kleine Änderung am Aufbau macht in der Praxis einen großen Unterschied. Im gewöhnlichen Klondike versteckt sich eine benötigte Karte oft zwei oder drei Plätze tief im Ablagestapel; hier liegt sie vielleicht ganz oben auf einem anderen Stapel, bereit zum Spielen. Drei offene Karten statt einer eröffnen dir in jedem Zug mehr Möglichkeiten, weshalb sich Spike meist gnädiger anfühlt als das klassische Spiel.
Es wird mit einem einzigen Deck gespielt, mit einem Durchgang durch den Talon und ohne Neuverteilung; diese drei Stapel sind also deine gesamte Reserve. Leere Spalten öffnen sich weiterhin nur für Könige, und die vier Grundstapel werden in der Farbe von Ass bis König aufgebaut. Nutze den breiteren Blick auf die Ablagestapel, um Züge im Voraus vorzubereiten, dann bringt dich Können weiter als Glück.
Kingsley Solitär kehrt bei Grundstapeln und Tableau die Baurichtung um, teilt dabei aber aus nur einem Ablagestapel aus statt aus dreien.
Wenn dir Spike gefällt, probiere auch das originale Solitaire aus, ein klassisches Solitär-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Baue in der Farbe von Ass bis König auf. Die Karten werden hier einzeln gesammelt und automatisch verschoben, sobald ein regelgerechter Zug möglich ist.
7 Tableau-Stapel: In einem Dreieck von einer bis sieben Karten ausgeteilt; jeder Stapel liegt verdeckt bis auf seine oberste Karte. Baue abwärts in abwechselnden Farben (Rot auf Schwarz, Schwarz auf Rot) und verschiebe einzelne Karten oder geordnete Folgen zwischen den Spalten.
Talon: Klicke, um in einem einzigen Durchgang durch das Deck jeweils eine Karte auf jeden der drei Ablagestapel zu geben. Es gibt keine Neuverteilungen.
3 Ablagestapel: Die oberste Karte jedes Ablagestapels ist spielbereit.
Es gibt vier Grundstapel, die zu Beginn alle leer sind.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Kreuz-7 passt also nur die Kreuz-8. Jeder Stapel reicht vom Ass bis zum König und fasst dreizehn Karten.
Sobald eine Karte auf einen Grundstapel ziehen kann, legt das Spiel sie automatisch dorthin. Einmal abgelegte Karten können nicht mehr von den Grundstapeln zurückgenommen werden.
Es gibt sieben Tableau-Stapel, von einer Karte im ersten Stapel bis zu sieben im letzten. Nur die oberste Karte jedes Stapels liegt zu Beginn offen; die übrigen werden umgedreht, sobald sie frei werden.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die aktuelle oberste Karte des Stapels und die andere Kartenfarbe hat. Auf eine rote 9 passt also nur eine schwarze 8. Geordnete Folgen in abwechselnden Farben dürfen gemeinsam verschoben werden.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, können auf die Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Leere Tableau-Spalten dürfen nur mit einem König gefüllt werden oder mit einer Folge, die von einem König angeführt wird.
Es gibt drei Ablagestapel, und die übrigen Karten bilden den Talon.
Klickst du auf den Talon, gibt er in einem Zug eine Karte auf jeden der drei Ablagestapel. Es gibt nur einen Durchgang durch den Talon, ohne erneutes Mischen.
Die oberste Karte jedes Ablagestapels kann auf einen Tableau-Stapel oder einen Grundstapel gespielt werden.