Siebzehn Fächer zu je drei Karten und eine einzelne Karte fassen das komplette Deck; gebaut wird auf- oder abwärts in beliebiger Farbe, und ein vergrabener König sperrt nie ein, was unter ihm liegt.

Shamrocks Solitär gehört zur Familie von Fan Solitär und verdankt seinen Namen dem Kartenbild: Das gesamte Deck wird in kleine Fächer zu je drei Karten ausgelegt, wie die drei Blätter eines Kleeblatts. Siebzehn Fächer enthalten je drei Karten, ein achtzehnter nur eine einzige, und jede Karte wird offen ausgeteilt, sodass dir zu keinem Zeitpunkt etwas verborgen bleibt.
Zwei Besonderheiten unterscheiden es von seinen Verwandten La Belle Lucie Solitär und Trefoil Solitär. Gebaut wird sowohl auf- als auch abwärts, die Farbe spielt keine Rolle, und jeder König, der beim Austeilen in einen Fächer fällt, wird ans untere Ende dieses Fächers geschoben, sodass ein König nie die Karten unter sich begräbt. Im Gegenzug darf kein Fächer je mehr als drei Karten enthalten, und ein einmal geleerter Fächer bleibt für den Rest der Partie leer.
Da es keinen Talon gibt und jede Karte vom ersten Zug an sichtbar ist, spielt Glück nach dem Austeilen kaum noch eine Rolle. Gespielt wird mit einem einzelnen Deck, und deine Siegchancen hängen fast ausschließlich vom Können ab – ein umsichtiger Spieler gewinnt einen guten Teil der Partien.
Wenn dir das Fächer-Format gefällt, lohnt sich ein Blick auf beide dieser Verwandten, besonders wenn du eine etwas andere Balance aus Glück und Planung magst.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Aufbau in derselben Farbe vom Ass bis zum König.
18 Fächer: Auf- oder abwärts bauen, die Farbe spielt keine Rolle. Siebzehn Fächer mit je drei Karten und ein Fächer mit einer einzelnen Karte, alle offen ausgeteilt. Kein Fächer darf je mehr als drei Karten enthalten.
Es gibt vier Grundstapel.
Eine Karte darf an einen Grundstapel angelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-8 passt also nur die Pik-9. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf wieder ins Spiel zurückgeholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Das gesamte Deck wird offen in achtzehn Fächer ausgeteilt: siebzehn mit je drei Karten und einer mit einer einzigen Karte. Jeder König, der in einen Fächer fällt, wird schon beim Austeilen an dessen unterste Stelle geschoben, sodass ein König nie die Karten unter sich einsperrt.
Eine Karte darf an einen Fächer angelegt werden, wenn sie um eins höher oder um eins niedriger ist als dessen oberste Karte; die Farbe spielt keine Rolle. Auf eine Pik-8 passt also jede 7 und jede 9. Die Rangfolge ist dabei nicht fortlaufend: Auf einen König passt nur eine Dame, auf ein Ass nur eine 2.
Kein Fächer darf je mehr als drei Karten enthalten.
Karten, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, dürfen frei auf die Grundstapel oder jeden anderen Fächer gespielt werden.
Leere Fächer dürfen nicht neu gefüllt werden.
Es darf immer nur eine Karte bewegt werden; Sequenzen sind nicht erlaubt.