Bau dreizehn Spalten absteigend in abwechselnden Farben auf und schiebe dann jede beliebige Karte in eine leere Spalte, der Kniff, der fast jedes Spiel lösbar macht.

Luckier Thirteen ist die freundlichere Version von Lucky Thirteen. In beiden Spielen wird das komplette Deck offen auf dreizehn kurze Spalten mit je vier Karten verteilt, und in beiden baust du die vier Grundstapel in der Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König auf. Der Unterschied steckt in zwei kleinen Regeln, die zusammen die Chancen deutlich zu deinen Gunsten kippen.
Bei Lucky Thirteen darfst du zwar in beliebiger Farbe absteigend bauen, doch eine geleerte Spalte bleibt für immer tabu. Luckier Thirteen dagegen baut absteigend in abwechselnden Farben, und – entscheidend – jede beliebige Karte darf in eine freie Spalte wandern. Genau diese eine Freiheit verdient das „luckier" im Namen: Eine leere Stelle wird zum Rangierplatz, den du immer wieder nutzen kannst, um blockierte Karten aus dem Weg zu räumen.
Der Preis dafür hält das Spiel spannend. Das Bauen in abwechselnden Farben ist strenger als die Alles-geht-Regel des Ursprungsspiels, du kannst also nicht einfach Karten aufeinanderstapeln, sondern musst beim Freilegen immer die Farbe im Blick behalten. Mit dreizehn offen ausgebreiteten Spalten und ohne verdeckte Karten wirkt jedes Spiel lösbar, auch wenn die engen Vier-Karten-Spalten weiterhin Vorsicht erfordern. Leere eine Spalte, sobald es sich sinnvoll ergibt, und hüte sie dann gut: Spar sie dir für die Karte auf, die eine ganze Folge freilegt, statt sie beim erstbesten Zug zu verbrauchen.
Vergleichbar sind außerdem Lucky Thirteen Solitär, das Ausgangsspiel, das hier abgewandelt wird, sowie Lucky Piles Solitär.
Den Klassiker Solitaire kennst du sicher schon – er wartet immer, wenn du zu den Grundlagen zurückkehren willst.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß mit dem Spiel!
4 Grundstapel: Baue sie in der Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König auf. Karten wandern automatisch dorthin, sobald sie bereit sind.
13 Tableau-Stapel: Baue absteigend in abwechselnden Farben, jeweils eine Karte auf einmal. Jede beliebige Karte darf eine leere Spalte füllen. Zu Beginn erhält jeder Stapel vier offene Karten.
Es gibt vier Grundstapel, die alle leer beginnen.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die aktuelle oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf die Herz-9 passt also nur die Herz-10.
Die oberste Karte eines jeden Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Dreizehn Tableau-Stapel mit je vier Karten, alle offen ausgeteilt.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf die Pik-8 passen also die Herz-7 oder die Karo-7.
Karten im Tableau, die von keiner anderen Karte verdeckt sind, dürfen auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Eine leere Stelle im Tableau darf mit jeder beliebigen Karte gefüllt werden.
Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; Sequenzen sind nicht erlaubt.