Ein Tipp auf den Talon legt gleichzeitig eine Karte auf jeden der sieben Tableau-Stapel, ganz ohne Reserve und ohne Neuverteilung, die dich retten könnte. Nur Könige füllen eine leere Spalte.

Little Milligan Solitär ist der schlanke Einzeldeck-Verwandte von Miss Milligan, dem Zwei-Deck-Klassiker, der Kartenspieler seit dem späten neunzehnten Jahrhundert beschäftigt. Während Miss Milligan zweiundfünfzig Karten auf acht Spalten verteilt, reduziert Little Milligan alles auf ein Deck und sieben schmale Tableau-Stapel, sodass das ganze Spiel bequem auf einen einzigen Bildschirm passt.
Der Rhythmus ist der vertraute: Die Grundstapel baust du in der Farbe von den Assen aufwärts auf, das Tableau absteigend in abwechselnden Farben (rot/schwarz). Seinen Biss bekommt Little Milligan durch die Kartenausgabe. Jeder Tipp auf den Talon legt gleichzeitig eine Karte auf jeden Tableau-Stapel, und es gibt weder eine Reserve, um sperrige Karten beiseitezulegen, noch eine Neuverteilung, die dich rettet. Ist der Talon aufgebraucht, verteilt die letzte Ausgabe ihre drei verbleibenden Karten einfach auf die Stapel ganz links.
Weil leere Spalten nur Könige aufnehmen, ist das Leeren eines Stapels Belohnung und Verpflichtung zugleich. Setze den Talon zum richtigen Zeitpunkt ein, halte deine Farbfolgen flexibel, und das Deck entwirrt sich in vier saubere Farben.
Wenn dir Little Milligan gefällt, probiere Milligan Harp Solitär oder Milligan Cell Solitär, zwei größere Umsetzungen derselben Idee.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Werden in der Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König aufgebaut. Karten, die hierher passen, wandern automatisch auf die Grundstapel.
7 Tableau-Stapel: Jeder Stapel erhält zu Beginn eine offene Karte. Gebaut wird absteigend in abwechselnden Farben (rot/schwarz), und ein ganzer Kartenlauf kann auf einmal verschoben werden. Nur Könige dürfen auf einen leeren Stapel gelegt werden.
Talon: Klicke, um gleichzeitig eine Karte auf jeden Tableau-Stapel zu geben. Es gibt keine Neuverteilung; die letzte Ausgabe legt ihre letzten drei Karten auf die Stapel ganz links.
Es gibt vier Grundstapel, einen für jede Farbe.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die aktuelle oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf die Kreuz-5 passt also nur die Kreuz-6. Ein vollständiger Stapel reicht vom Ass bis zum König, und passende Karten werden automatisch hinaufgespielt.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf wieder ins Spiel zurückgeholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Sieben Tableau-Stapel mit je einer Karte, alle offen ausgeteilt.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe (rot bzw. schwarz) hat. Auf die Pik-8 passen also nur die Herz-7 oder die Karo-7. Nur ein König darf einen leeren Tableau-Platz füllen.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, dürfen auf die Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Ein in abwechselnden Farben aufgebauter Kartenlauf kann als Ganzes verschoben werden, sofern der Zielstapel die komplette Folge aufnehmen kann.
Es gibt keinen Ablagestapel; der Talon wird direkt auf das Tableau ausgeteilt.
Klickst du auf den Talon, wird eine Karte auf jeden Tableau-Stapel gegeben. Es gibt nur einen Durchgang durch den Talon, und die letzte Ausgabe legt ihre drei verbleibenden Karten auf die Stapel ganz links.