Zehn Spalten von Three Blind Mice mit einer umgekehrten Regel: abwärts auf eine andere Farbe statt auf dieselbe bauen. Recht einfach, ein Deck, 60 % Gewinnchance.

Farmer's Wife Solitaire verdankt seinen Namen demselben Kinderreim wie Three Blind Mice: Die Bauersfrau ist die Figur mit dem Messer aus dem Vers, und das Spiel übernimmt dieselbe Auslage mit einer einzigen umgekehrten Regel. Zehn Spalten mit je fünf Karten werden aus einem Deck ausgeteilt, die ersten drei verbergen drei verdeckte Karten an ihrer Basis, und die beiden übrigen Karten liegen als kleine Reserve neben dem Tableau.
Die Umkehrung betrifft das Anlegen. Während Three Blind Mice verlangt, dass jede Karte auf der nächsthöheren Karte derselben Farbe landet, fordert Farmer's Wife das Gegenteil: Jede Karte muss auf eine nächsthöhere Karte einer anderen Farbe gelegt werden. Auf eine Pik-8 darfst du also die Herz-7, die Karo-7 oder die Kreuz-7 legen, nur nicht die Pik-7. Auch die fertigen Sequenzen vom König bis zum Ass, die du an die Grundstapel lieferst, folgen dieser Regel: Keine zwei benachbarten Karten dürfen dieselbe Farbe haben.
Wie bei Scorpion darf jede offene Karte mitsamt allen darauf liegenden Karten aufgenommen werden, und leere Spalten nehmen nur Könige auf. Mit drei möglichen Zielfarben bei jedem Zug ist dies das sanftere der beiden Geschwister. Das Spiel ist recht einfach, mit einer Gewinnchance von etwa 60 %. Gespielt wird mit einem einzelnen Kartendeck, und deine Siegchancen hängen vor allem von deinem Können ab.
Three Blind Mice Solitär und Scorpion Solitär sind zwei Solitaire-Spiele, die mit diesem vergleichbar sind.
Wenn dir Farmer's Wife gefällt, probiere Spider Solitär aus, ein klassisches Solitaire-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
4 Grundstapel: Jeder nimmt eine vollständige Sequenz aus dreizehn Karten auf, vom König abwärts bis zum Ass, wobei jede Karte eine andere Farbe hat als die vorherige.
10 Tableau-Stapel: Abwärts anlegen, jede Karte in einer anderen Farbe als die Karte, auf der sie landet. Jede offene Karte kann zusammen mit allen darauf liegenden Karten verschoben werden. Leere Plätze dürfen nur mit Königen gefüllt werden. Jeder Stapel erhält 5 Karten; in den ersten drei Stapeln liegen drei Karten verdeckt und zwei offen, die übrigen sieben Stapel sind vollständig offen.
Reserve: Die beiden nach dem Austeilen übrigen Karten liegen hier offen. Die oberste Karte ist spielbar.
Es gibt vier Grundstapel.
Einzelne Karten dürfen niemals auf die Grundstapel verschoben werden. Erst wenn du eine vollständige Sequenz im Tableau aufgebaut hast, dreizehn Karten in der Reihenfolge vom König bis zum Ass, wobei jede Karte eine andere Farbe hat als ihre Nachbarin, kannst du sie auf einen Grundstapel übertragen.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel gebracht werden, sofern ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Die Reserve enthält die beiden nach dem Austeilen übrigen Karten, beide offen.
Es gibt keinen Talon zum Nachgeben, und es dürfen keine Karten in die Reserve gelegt werden. Die oberste Karte der Reserve darf auf jeden Tableau-Stapel gespielt werden, auf den sie passt.
Zehn nach unten aufgefächerte Tableau-Stapel mit je fünf Karten. In den ersten drei Stapeln werden die untersten drei Karten verdeckt ausgeteilt; alle anderen Karten liegen offen.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie im Rang genau eins unter der bisher obersten Karte des Stapels liegt und eine andere Farbe hat. Auf eine Pik-8 passen also die Herz-7, die Karo-7 oder die Kreuz-7, niemals die Pik-7.
Jede offene Karte im Tableau darf auf einen anderen passenden Stapel verschoben werden und nimmt dabei alle darauf liegenden Karten mit, unabhängig von deren Reihenfolge. Verdeckte Karten werden aufgedeckt, sobald sie frei liegen.
Leere Plätze im Tableau dürfen nur mit Königen oder mit von einem König angeführten Kartengruppen gefüllt werden.