Beleaguered Castle im Dreifach-Deck-Format: Zwölf Spalten mit je zwölf Karten bewachen zwölf Asse, die schon auf den Grundstapeln liegen. Mittlerer Schwierigkeitsgrad, rund 45 % Gewinnchance.

Castle Mount Solitär ist Beleaguered Castle in Gebirgsgröße. Thomas Warfield hat es als Drei-Deck-Version des Klassikers entworfen: Alle zwölf Asse liegen von Beginn an auf den Grundstapeln, und die übrigen 144 Karten werden offen in zwölf hoch aufragende Spalten zu je zwölf Karten ausgeteilt. Das Spiel ist mittelschwer, mit einer Gewinnchance von rund 45 %. Gespielt wird mit drei Decks, und deine Gewinnchancen hängen in erster Linie von deinem Können ab.
Was eine solche Kartenmasse beherrschbar macht, ist eine gnädige Änderung an den Regeln des Stammspiels: Die Spalten werden zwar ohne Rücksicht auf die Farbe abwärts gebaut, doch eine absteigende Kartenfolge derselben Farbe darf als Einheit aufgenommen und bewegt werden. Solche gleichfarbigen Folgen zusammenzusetzen – und ein, zwei Spalten als Rangierfläche freizuräumen – ist das Herz der Strategie, denn eine leere Spalte nimmt jede Karte und jede bewegliche Folge auf.
Beleaguered Castle Solitär, Streets and Alleys Solitär und Citadel Solitär sind drei Solitaire-Spiele, die mit diesem vergleichbar sind.
Wenn dir Castle Mount gefällt, probiere das originale Solitaire aus, ein klassisches Solitaire-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
12 Grundstapel: In derselben Farbe vom Ass bis zum König aufbauen. Die zwölf Asse werden zu Spielbeginn hierhin gegeben.
12 Tableau-Stapel: Abwärts bauen, Farbe beliebig. Absteigende gleichfarbige Folgen dürfen als Einheit bewegt werden, und jede Karte darf einen leeren Platz füllen. Jeder Stapel erhält 12 offene Karten.
Es gibt zwölf Grundstapel.
Jeder Grundstapel erhält zu Spielbeginn ein Ass.
Eine Karte darf an einen Grundstapel angelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf einen Karo-Buben passt also nur eine Karo-Dame. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel gebracht werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Nach unten aufgefächert liegen zwölf Tableau-Stapel mit je zwölf Karten. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels, unabhängig von der Farbe. Auf jede 8 passt also eine 7 beliebiger Farbe.
Karten auf dem Tableau, die von keiner anderen Karte verdeckt werden, dürfen frei auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden. Zusätzlich darf eine absteigende Folge gleichfarbiger Karten als Einheit auf einen anderen Stapel bewegt werden; Folgen mit gemischten Farben müssen Karte für Karte bewegt werden.
Jede Karte und jede bewegliche gleichfarbige Folge kann einen leeren Platz im Tableau füllen.