Das komplette Deck liegt schon vor deinem ersten Zug offen auf acht Spalten verteilt, sodass kein Glück mehr im Spiel ist, nur abwechselnd rot-schwarze Folgen, die du Karte für Karte aufbaust.

Bucket Solitär gehört zur Canister-Familie der offenen Patiencen. Das ganze Deck wird vor deinem ersten Zug offen in acht Spalten ausgeteilt, nichts ist also verborgen, und es gibt keinen Talon zum Nachziehen. Von seinem Stammspiel unterscheidet sich Bucket durch die Bauregel: Die Spalten werden abwechselnd in Rot und Schwarz abwärts gebaut statt ohne Rücksicht auf die Farbe, und es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden.
Da jede Karte von Anfang an sichtbar ist, ist Bucket ein Spiel reiner Planung statt Glück. Die Ein-Karten-Regel gibt dem Spiel seinen Biss: Eine ordentliche rot-schwarze Folge ist wenig wert, wenn sie Karte für Karte wieder abgetragen werden muss, denn alles, was du stapelst, muss am Ende in der richtigen Reihenfolge wieder herunter. Leere Spalten sind kostbar – sie sind der einzige Arbeitsraum, den du bekommst.
Mit überlegtem Spiel lässt sich ein großer Teil der Blätter nach Hause bringen, doch hastige frühe Züge begraben genau die Karten, die du brauchst. Nimm dir vor dem ersten Zug einen Moment, um die Asse zu finden und einen Weg zu ihnen zu planen.
Canister Solitär und Baker's Dozen Solitär sind zwei Solitaire-Spiele, die mit diesem vergleichbar sind.
Wenn dir Bucket gefällt, probiere das originale Solitaire aus, ein klassisches Solitaire-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: In der Farbe vom Ass bis zum König aufbauen.
8 Tableau-Stapel: Abwechselnd in Rot und Schwarz abwärts bauen. Das ganze Deck wird zu Beginn hier ausgeteilt: Die ersten vier Stapel erhalten je 7 Karten, die letzten vier je 6, alle offen. Es gibt weder Talon noch Ablagestapel.
Es gibt vier Grundstapel.
Ein Grundstapel wird mit einem Ass begonnen. Danach darf eine Karte an einen Grundstapel angelegt werden, wenn sie dieselbe Farbe hat und um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels. Auf eine Herz-7 passt also nur eine Herz-8. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel gebracht werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Nach unten aufgefächert liegen acht Tableau-Stapel – vier mit sieben und vier mit sechs Karten. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe (Rot oder Schwarz) hat. Auf eine Pik-8 passen also nur die roten Siebenen.
Karten auf dem Tableau, die von keiner anderen Karte verdeckt werden, dürfen frei auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Leere Tableau-Plätze dürfen mit jeder beliebigen Karte gefüllt werden.
Es darf immer nur eine Karte bewegt werden; Folgen sind nicht erlaubt.