Du siehst von der ersten Runde an jede Karte und musst das Tableau danach Karte für Karte überlisten, denn nur ein König darf einen leeren Platz füllen. Ein Deck, 10 % Gewinnchance, reine Kopfsache.

British Canister Solitaire ist eine kniffelige Solitär-Variante, die bis in die 1890er-Jahre zurückreicht. Es funktioniert ganz ähnlich wie American Canister Solitär, doch zwei zusätzliche Regeln machen es schwerer: Du darfst jeweils nur eine einzelne Karte bewegen, und ausschließlich ein König darf einen leeren Platz im Tableau einnehmen.
Manche kennen es schlicht als „Canister Solitär". Gespielt wird mit nur einem Kartendeck, sämtliche Karten liegen von Beginn an offen aus, und die Gewinnchance beträgt lediglich 10 % – das Spiel gilt als schwierig. Weil nichts verborgen bleibt, entscheidet fast ausschließlich dein Geschick über Sieg oder Niederlage.
Canister, American Canister und Scottish Canister sind quasi Geschwisterspiele – alle drei setzen auf dasselbe offene Tableau, bei dem jede Karte sichtbar bleibt.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
4 Grundstapel: Baue farbrein aufsteigend vom Ass bis zum König.
8 Tableau-Stapel: Baue abwärts in abwechselnden Farben, dabei jeweils nur eine Karte auf einmal. Nur ein König darf einen freien Platz besetzen. Die ersten vier Stapel starten mit sieben Karten, die restlichen vier mit sechs.
Es gibt insgesamt vier Grundstapel.
Ein Ass wandert, sobald es aufgedeckt ist, sofort auf seinen Grundstapel – ganz egal, in welchem Stapel es zum Vorschein kommt.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe trägt. Auf eine Kreuz-9 passt also nur die Kreuz-10.
Die oberste Karte eines Grundstapels lässt sich zurück ins Spiel holen, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Es gibt acht Tableau-Stapel: Die ersten vier enthalten je sieben Karten, die übrigen vier je sechs. Jede Karte liegt offen.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf den Pik-Buben passen also die Herz-10 oder die Karo-10.
Karten im Tableau, die von keiner anderen Karte verdeckt werden, dürfen frei auf die Grundstapel oder einen beliebigen anderen Tableau-Stapel wandern.
Leere Plätze im Tableau dürfen ausschließlich von Königen gefüllt werden.
Es wird stets nur eine Karte bewegt; ganze Kartenfolgen zu verschieben ist nicht erlaubt.