Brigade verschafft den Grundstapeln von Flower Garden einen Vorsprung, indem es alle vier Asse vorab auslegt, doch die 13 Karten der Reserve werden nur einzeln ausgegeben und nie aufgefüllt. Einfach, 85 % Gewinnchance.

Brigade Solitär ist der Kasernenhof-Verwandte von Flower Garden, einer alten Patience, bei der ein Fächer loser Karten ein überfülltes Tableau retten muss. Hier sind die Blumenbeete zu sieben ordentlichen Reihen mit je fünf Soldaten angetreten, und die übrigen dreizehn Karten liegen daneben aufgefächert als Reserve – die Nachschubkolonne der Brigade.
Zwei Erleichterungen machen Brigade deutlich freundlicher als sein Vorbild. Die vier Asse werden vor dem Austeilen aus dem Deck gezogen und direkt auf die Grundstapel gelegt, sodass der Aufbau schon mit dem allerersten Zug beginnen kann. Und weil das Tableau farbunabhängig abwärts gebaut wird, findet fast jede freiliegende Karte ein sinnvolles Ziel. Die Disziplin kommt von der Reserve: Nur ihre freiliegende Karte ist jeweils verfügbar, sie wird nie aufgefüllt, und es darf nichts in sie zurückgelegt werden – jede dieser dreizehn Karten ist also eine einmalige Ressource, die im genau richtigen Moment eingesetzt werden will.
Das Spiel ist einfach, die Gewinnchance liegt bei rund 85 %. Gespielt wird mit einem einzelnen Deck, und dein Erfolg hängt in erster Linie von deinem Können ab.
Flower Garden Solitär und Wildflower Solitär sind zwei Solitär-Spiele, die diesem hier ähneln.
Wenn dir Brigade gefällt, probiere das originale Solitär aus, ein klassisches Solitär-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Werden in der Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König aufgebaut. Die vier Asse werden zu Spielbeginn hierhin ausgeteilt.
7 Tableau-Stapel: Werden farbunabhängig absteigend aufgebaut, eine Karte auf einmal. Jeder Stapel erhält fünf offene Karten. Jede Karte darf einen freien Platz füllen.
Reserve: Die 13 übrigen Karten, offen neben dem Tableau aufgefächert. Nur die freiliegende Karte ist spielbar.
Es gibt weder Talon noch Ablagestapel; alle Karten liegen vom ersten Zug an sichtbar auf dem Tisch.
Es gibt vier Grundstapel, und jeder beginnt das Spiel bereits mit seinem Ass.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-8 kann also nur die Pik-9 gespielt werden. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf wieder ins Spiel zurückgeholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Es gibt eine Reserve, die zu Beginn dreizehn offen aufgefächerte Karten enthält. Nur die freiliegende Karte am Ende des Fächers darf gespielt werden, entweder auf die Grundstapel oder auf einen Tableau-Stapel – auch auf einen leeren.
Es darf niemals eine Karte in die Reserve verschoben werden, und sie wird nie wieder aufgefüllt. Ist der Fächer aufgebraucht, bleibt er für den Rest der Partie leer.
Sieben Tableau-Stapel mit je fünf Karten, nach unten aufgefächert. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels; die Farbe spielt keine Rolle. Jede 7 darf also auf jede 8 gespielt werden.
Karten auf dem Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, können auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Jede einzelne Karte – vom Tableau oder aus der Reserve – darf einen leeren Tableau-Platz füllen.
Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; Folgen sind nicht erlaubt.