Tausche New Yorks drei Ablagestapel gegen drei Zellen für je eine Karte und schleuse 96 Talonkarten durch einen einzigen gnadenlosen Durchgang: nur 15 % Gewinnchance.

Big Apple Solitär ist das jüngste Mitglied einer kleinen Familie von Patiencen mit zwei Decks, die nach New York City benannt sind. Der Stammvater New York lässt dich drei Ablagestapel verwalten; sein Nachfahre Gotham lockerte das Tableau, sodass Karten farbunabhängig abwärts angelegt, aber nur farbrein bewegt werden; und Big Apple vollendet die Reise, indem es die drei Ablagestapel gegen drei freie Zellen eintauscht, die jeweils genau eine Karte aufnehmen.
Das ganze Spiel läuft über den Talon. Nachdem an jeden der acht Tableau-Stapel eine Karte ausgeteilt wurde, warten die übrigen 96 Karten im Talon, dessen oberste Karte stets offen liegt – und jede muss irgendwo untergebracht werden, auf einem Tableau-Stapel, in einer Zelle oder auf einem Grundstapel, bevor die nächste sichtbar wird. Es gibt keinen Ablagestapel und keinen zweiten Durchgang; eine schlecht geparkte Karte kann den Tisch also für den Rest der Partie verstopfen.
Eine Eigenheit verdient besondere Aufmerksamkeit: Ein geleerter Tableau-Stapel darf nur aus dem Talon oder aus einer Zelle wieder gefüllt werden, niemals von einem anderen Tableau-Stapel. Freie Plätze hebst du dir daher am besten für die sperrigen Karten auf, die dir der Talon aufzwingt, statt sie zum Umsortieren des Tisches zu verwenden.
Das Spiel ist schwierig, die Gewinnchance liegt bei etwa 15 %. Es wird mit zwei Decks gespielt, und dein Erfolg hängt in erster Linie von deinem Können ab.
Colorado Solitär und Sir Tommy Solitär sind zwei Solitär-Spiele, die diesem hier ähneln.
Wenn dir Big Apple gefällt, probiere das originale Solitär aus, ein klassisches Solitär-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
8 Grundstapel: Werden in der Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König aufgebaut. Alle Stapel beginnen leer.
3 Zellen: Zwischenlager für Karten. Jede Zelle fasst nur eine Karte, die auf das Tableau oder die Grundstapel zurückgespielt werden kann.
8 Tableau-Stapel: Werden farbunabhängig absteigend aufgebaut. Jeder Stapel erhält eine offene Karte. Leere Plätze dürfen nur aus dem Talon oder einer Zelle gefüllt werden.
Talon: Die oberste Karte liegt stets offen und kann direkt auf das Tableau, in eine Zelle oder auf die Grundstapel gespielt werden. Es gibt nur einen Durchgang durch den Talon.
Es gibt acht Grundstapel – zwei pro Farbe, da mit zwei Decks gespielt wird. Alle beginnen leer.
Jedes Ass darf auf einen leeren Grundstapel gelegt werden. Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-8 passt also nur eine Pik-9. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf wieder ins Spiel zurückgeholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Drei Zellen, alle zu Beginn leer.
In jeder Zelle kann eine Karte zwischengelagert werden. Jede verfügbare Karte – vom Tableau oder von der Spitze des Talons – darf in eine leere Zelle gespielt werden. Zellenkarten können auf einen Tableau-Stapel, einen leeren Tableau-Platz oder die Grundstapel zurückgespielt werden.
Acht Tableau-Stapel mit je einer Karte. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels; Farben spielen dabei keine Rolle. Auf eine Pik-8 darf also jede der acht Siebenen gespielt werden.
Karten auf dem Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, können auf die Grundstapel, in eine leere Zelle oder auf jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden. Eine absteigende Folge darf nur dann als Gruppe bewegt werden, wenn alle ihre Karten dieselbe Farbe haben.
Leere Tableau-Plätze dürfen nur aus dem Talon oder aus einer Zelle gefüllt werden – Karten von anderen Tableau-Stapeln dürfen nicht dorthin verschoben werden.
Nach dem Austeilen bilden die übrigen 96 Karten den Talon.
Die oberste Karte des Talons liegt stets offen und kann direkt auf jeden Tableau-Stapel, in eine leere Zelle oder auf einen Grundstapel gespielt werden – einen Ablagestapel gibt es nicht.
Es gibt nur einen Durchgang durch den Talon; finde also für jede Karte einen Platz, bevor du dich auf die nächste festlegst.