Baue eine Yukon-Treppe auf und staple dann in der Farbe frei auf oder ab, doch ein falscher Richtungswechsel blockiert einen Stapel für immer.

Alaska Solitär gehört zur Yukon-Familie und beginnt mit derselben treppenförmigen Ausgangslage: Alle 52 Karten kommen direkt ins Tableau, mit einem wachsenden Polster verdeckter Karten unter den offenen und ohne Talon als Rückhalt. Wie bei Yukon darf jede offene Karte zusammen mit allem aufgenommen werden, was auf ihr liegt, ganz gleich, wie durcheinander die Gruppe ist.
Was Alaska von anderen abhebt, ist die Bauregel. Es ist der frostige Verwandte von Russian Solitaire: Die Stapel müssen in der Farbe gebaut werden, dürfen dabei aber nach Belieben auf- oder absteigen, eine Kreuz-9 nimmt also ebenso gern die Kreuz-8 wie die Kreuz-10 auf. Dieser Verkehr in beide Richtungen klingt großzügig, doch ein Richtungswechsel im falschen Moment kann einen Stapel für immer blockieren.
Das Spiel ist schwer, und die meisten Partien enden mit einer Niederlage. Gespielt wird mit einem einzigen Deck, und weil sich Gruppen frei bewegen lassen und Sequenzen in beide Richtungen laufen können, hängen deine Gewinnchancen in erster Linie vom Können ab.
Yukon Solitär und Russisches Solitär sind zwei Solitaire-Spiele, die mit diesem vergleichbar sind.
Wenn dir Alaska gefällt, probiere das original Solitaire aus, ein klassisches Solitaire-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Baue in der Farbe vom Ass aufwärts bis zum König.
7 Tableau-Stapel: Baue in derselben Farbe auf- oder abwärts. Jede offene Karte darf zusammen mit allen auf ihr liegenden Karten bewegt werden, ob in Sequenz oder nicht. Nur Könige dürfen leere Plätze füllen. Der erste Stapel erhält eine offene Karte; der zweite bis siebte Stapel erhält je eine bis sechs verdeckte Karten, auf die jeweils fünf offene Karten kommen.
Es gibt vier Grundstapel.
Jedes Ass darf auf einen leeren Grundstapel gelegt werden. Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-8 passt also nur eine Pik-9. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel zurückgeholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Sieben Tableau-Stapel, nach unten aufgefächert, enthalten das gesamte Deck. Der erste Stapel erhält eine einzelne offene Karte, die übrigen Stapel erhalten eine bis sechs verdeckte Karten, auf denen jeweils fünf offene Karten liegen.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins höher oder niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-8 passen also die Pik-7 oder die Pik-9.
Jede offene Karte darf zusammen mit allen auf ihr liegenden Karten aufgenommen werden, ganz gleich, ob sie eine Sequenz bilden; nur die unterste Karte der bewegten Gruppe muss auf den Zielstapel passen. Eine verdeckte Karte wird umgedreht, sobald sie zur obersten Karte ihres Stapels wird.
Leere Tableau-Plätze dürfen nur mit einem König oder einer von einem König angeführten Kartengruppe gefüllt werden.