Vier Asse liegen von Anfang an auf den Grundstapeln, und du bekommst zwei gemischte Neuverteilungen, wenn die Fächer feststecken. Schneller und freundlicher als sein Elternspiel La Belle Lucie.

Trefoil Solitär ist der aufgeräumte jüngere Bruder von La Belle Lucie, benannt nach dem dreiblättrigen Kleeblatt, an das seine kleinen Dreierfächer erinnern. Es spielt sich genau wie das ältere Fächer-Spiel, nur mit einem Vorsprung: Die vier Asse liegen schon auf den Grundstapeln, wenn das Geben beginnt, sodass das Tableau nur aus sechzehn Dreierfächern besteht – achtundvierzig Karten – statt aus siebzehn Fächern und einer einzelnen Restkarte.
Auch die Neuverteilung, die die ganze Fächer-Familie prägt, ist hier mit dabei. Gehen dir die Züge aus, sammelst du alle noch in den Fächern liegenden Karten ein, mischst sie neu und teilst sie wieder in frische Dreierfächer aus. Trefoil gewährt diese gemischte Neuverteilung zweimal, was oft den Unterschied ausmacht zwischen einem blockierten Spielfeld und einem sauberen Durchmarsch bis zu den Königen.
Mit den vorab platzierten Assen kommt Trefoil schneller und freundlicher in Gang als La Belle Lucie, und seine Gewinnquote liegt eine Spur höher. Entscheidend ist trotzdem dasselbe Können: Eine einzige begrabene Karte kann einen Fächer lahmlegen, weshalb es weit mehr auf das frühe Befreien niedriger Karten und das Erkennen festgefahrener Farben ankommt als auf Glück.
Wenn dir Trefoil gefällt, probiere sein Elternspiel La Belle Lucie Solitär für die vollere Version mit siebzehn Fächern, oder Super Flower Garden Solitär, einen lockereren Verwandten, bei dem du unabhängig von der Farbe absteigend bauen kannst.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Die vier Asse werden zu Beginn hierher gegeben, eines pro Stapel. Baue in gleicher Farbe vom Ass aufwärts (2, 3 … bis zum König).
16 Fächer (Tableau): Sechzehn Fächer mit je drei Karten – insgesamt achtundvierzig Karten – offen ausgeteilt. Baue in gleicher Farbe absteigend; auf die Pik-8 passt nur die Pik-7. Nur die oberste Karte jedes Fächers ist spielbar. Leere Fächer bleiben leer und werden nie wieder aufgefüllt.
Talon: Einen gewöhnlichen Talon gibt es nicht. Der dauerhaft leere Talon-Platz dient als Schaltfläche für die Neuverteilung.
Es gibt vier Grundstapel, einen für jede Farbe, und auf jedem liegt von Anfang an das passende Ass.
Eine Karte darf angelegt werden, wenn sie den nächsthöheren Rang und dieselbe Farbe hat. Auf die Herz-5 passt daher nur die Herz-6. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel zurückgeholt werden, sofern ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Das Tableau wird in Fächern zu je drei Karten ausgeteilt, so aufgefächert, dass jede Karte sichtbar ist. Nur die freiliegende oberste Karte eines Fächers darf bewegt werden.
Eine Karte darf an einen Fächer angelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als dessen aktuelle oberste Karte und dieselbe Farbe hat – auf die Kreuz-9 passt daher nur die Kreuz-8.
Karten auf dem Tableau, die nicht von einer anderen Karte verdeckt sind, können auf die Grundstapel oder an einen anderen Fächer gespielt werden. Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; Sequenzen sind nicht erlaubt. Wird ein Fächer geleert, bleibt sein Platz für den Rest der Partie leer.
Sind keine Züge mehr möglich, tippe auf den Talon-Platz, um neu zu geben. Alle noch in den Fächern liegenden Karten werden eingesammelt, neu gemischt und wieder in frische Dreierfächer ausgeteilt. Trefoil erlaubt diese gemischte Neuverteilung zweimal – hebe sie dir also für den Moment auf, in dem du wirklich jeden letzten Zug ausgereizt hast, denn diese beiden Mischungen sind deine ganze Rückholchance.