Drei Decks füllen eine 48 Karten starke Reserve hinter neun Tableau-Spalten, die zusammen zwölf Grundstapel speisen und dabei vom König zum Ass umlaufen. Verteile beliebig oft neu und jage einer freundlichen Gewinnquote von 90 % hinterher.

Three Demons Solitär ist ein Canfield-Ableger mit drei Decks, erfunden von Thomas Warfield, und der Name ist verdient: Drei volle Decks bedeuten eine stattliche Reserve von achtundvierzig Karten und neun Tableau-Spalten, die alle gleichzeitig geordnet gehalten werden wollen. Es spielt sich wie Triple Canfield Solitär mit gelockerten Zügeln: mehr Stapel, mit denen du arbeiten kannst, aber eine deutlich tiefere Reserve, die dir den ganzen Weg über im Nacken sitzt.
Wie bei jedem Canfield-Verwandten legt eine einzige, auf den ersten Grundstapel aufgedeckte Karte den Zielrang für alle zwölf Grundstapel fest, von dem aus jeder dreizehn Karten in der Farbe aufsteigt und dabei über den König hinaus zum Ass umläuft. Die Reserve tut mehr, als nur darauf zu warten, ausgespielt zu werden: Sobald eine Tableau-Spalte leer wird, rutscht automatisch die nächste Reservekarte nach und füllt sie. Der Dämon an deiner Seite ist also zugleich das, was das Spielfeld am Leben hält.
Das Spiel ist beim Austeilen großzügig, mit einer Gewinnquote von rund 90 %. Gespielt wird mit drei Decks, und weil der Talon unbegrenzt neu durchlaufen wird, hängen deine Siegchancen weit mehr von sorgfältiger Planung ab als vom Glück.
Canfield Solitär ist der Klassiker, von dem dieses Spiel abstammt, gespielt mit nur einem Deck statt drei.
Für Abwechslung sorgt das originale Solitaire: Es streicht die Reserve und die zusätzlichen Decks und führt dich zurück zu den Grundlagen.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
12 Grundstapel: Baue in der Farbe aufwärts, ausgehend vom Rang der ersten Karte, die auf den ersten Stapel ausgeteilt wird, und laufe dabei nach Bedarf vom König zum Ass um, bis jeder Stapel 13 Karten hat.
9 Tableau-Stapel: Baue abwärts in abwechselnden Farben. Nur die oberste Karte jedes Stapels ist spielbar. Eine geleerte Spalte wird automatisch aus der Reserve aufgefüllt. Zu Spielbeginn erhält jeder Stapel eine Karte.
Reserve: Die oberste Karte steht jederzeit für die Grundstapel oder das Tableau bereit. Zu Spielbeginn werden hier 48 Karten ausgeteilt.
Talon: Klicke, um jeweils drei Karten auf den Ablagestapel umzudrehen. Neuverteilungen sind unbegrenzt.
Ablagestapel: Die oberste Karte ist jederzeit für die Grundstapel oder das Tableau spielbar.
Es gibt zwölf Grundstapel.
Ein Grundstapel erhält zufällig eine Startkarte. Die übrigen elf Stapel müssen mit einer Karte desselben Rangs beginnen, sobald eine verfügbar wird.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat, wobei die Reihenfolge vom König zum Ass umläuft. Auf eine Kreuz-6 passt also nur die Kreuz-7. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel zurückgeholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Es gibt nur eine Reserve, die zu Beginn achtundvierzig Karten enthält. Nur die oberste Karte liegt offen, die übrigen sind verdeckt. In die Reserve dürfen keine Karten verschoben werden. Die oberste Karte der Reserve darf auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden, und sie füllt automatisch jede Tableau-Spalte, die leer wird.
Neun Tableau-Stapel mit je einer Karte, alle offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf eine Pik-4 passen also die Herz-3 oder die Karo-3.
Karten auf dem Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, dürfen frei auf einen Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Leere Tableau-Plätze werden sofort mit einer Karte aus der Reserve gefüllt. Ist die Reserve aufgebraucht, bleibt eine geleerte Spalte einfach leer.
Es gibt einen Ablagestapel, die übrigen Karten bilden den Talon.
Wenn du auf den Talon klickst, werden drei Karten auf den Ablagestapel ausgeteilt. Der Talon darf beliebig oft durchlaufen werden; bleiben am Ende eines Durchgangs weniger als drei Karten übrig, werden nur diese ausgeteilt. Vor dem nächsten Durchgang wird der Ablagestapel wieder zum frischen Talon.
Die oberste Karte des Ablagestapels darf auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden.