Verteile zwei Decks auf zwanzig Fächer zu je drei Karten, bearbeite acht Grundstapel, die von beiden Enden aus angelegt sind, und lass geleerte Fächer direkt aus dem Talon nachziehen.

Rainbow Fan Solitaire ist das Zwei-Deck-Spiel an der Wurzel der Crescent-Familie, jener größeren Gruppe von Fächer-und-Grundstapel-Patiencen, aus der Crescent selbst hervorgegangen ist. Statt der sechzehn Fächer zu je sechs Karten bei Crescent verteilt Rainbow Fan sein Spielfeld auf zwanzig kleine Fächer zu je drei Karten. So bleiben weit mehr oberste Karten frei, und du hast von Anfang an viele Möglichkeiten.
Die acht Grundstapel sind schon vor deinem ersten Zug angelegt: Auf vier Assen wird in der Farbe aufsteigend bis zum König gebaut, auf vier Königen in der Farbe absteigend bis zum Ass, sodass jede Farbe von beiden Enden zugleich bearbeitet wird. Auf dem Tableau wird in derselben Farbe auf- oder abwärts gebaut, und nur die oberste Karte jedes Fächers ist im Spiel. Die eigentliche Kunst besteht also darin, zu erkennen, welche Fächer du zuerst freilegen solltest.
Was Rainbow Fan vom Rest der Familie unterscheidet, ist der übrig gebliebene Talon. Sechsunddreißig Karten liegen dort geparkt und werden nie von selbst ausgeteilt. Stattdessen schiebt der Talon, sobald du einen Fächer leerst, still seine oberste Karte in diese Lücke. Das Leeren von Spalten ist also nicht bloß Aufräumen, sondern der Weg, frisches Material ins Spiel zu holen. Gespielt mit zwei Kartendecks belohnt das Spiel geduldiges Planen mehr als Glück.
Wenn dir Rainbow Fan gefällt, probiere Crescent Solitär und Crescent Four Solitär, die Fächerspiele, mit denen es am engsten verwandt ist, oder Demon Fan Solitär für ein weiteres aus Fächern gebautes Layout.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
8 Grundstapel: Vier Grundstapel beginnen auf den Assen und werden in der Farbe aufsteigend bis zum König gebaut; vier beginnen auf den Königen und werden in der Farbe absteigend bis zum Ass gebaut. Alle acht werden vor Spielbeginn für dich ausgeteilt.
20 Tableau-Fächer: Jeder Fächer erhält drei offene Karten. Nur die oberste Karte eines Fächers darf gespielt werden.
Talon: Sechsunddreißig Karten verbleiben hier. Sie werden nie direkt auf das Spielfeld ausgeteilt; der Talon dient allein dazu, geleerte Fächer nachzufüllen.
Es gibt acht Grundstapel, und alle werden beim Geben automatisch angelegt.
Vier Grundstapel beginnen mit einem Ass und werden in derselben Farbe aufsteigend zum König gebaut. Die anderen vier beginnen mit einem König und werden in derselben Farbe absteigend zum Ass gebaut. Eine Karte darf nur angelegt werden, wenn sie die Farbe und Richtung ihres Grundstapels fortsetzt.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf wieder ins Spiel zurückgenommen werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Es gibt zwanzig Tableau-Fächer mit je drei Karten, alle offen ausgeteilt.
Eine Karte darf an einen Fächer angelegt werden, wenn sie um eins höher oder um eins niedriger ist als die oberste Karte dieses Fächers und dieselbe Farbe hat. Da in beide Richtungen gebaut werden darf, nimmt eine Pik-7 sowohl eine Pik-6 als auch eine Pik-8 an. Nur die oberste Karte jedes Fächers darf bewegt werden, sei es auf einen Grundstapel oder auf einen anderen Fächer.
Wird ein Fächer geleert, wird sein Platz sofort mit der obersten Karte des Talons aufgefüllt, sodass das Leeren von Spalten laufend neue Karten ins Spiel bringt.
Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; Sequenzen sind nicht erlaubt.