Zwei Decks, acht Stapel mit je vier Karten, von denen nur die oberste offen liegt – jeder frühe Zug ist somit eine Wette. Ein hartes Spiel mit einer Gewinnchance von etwa 15 %.

Little Napoleon Solitaire ist ein Zwei-Deck-Mitglied der Forty-Thieves-Familie – und auf den ersten Blick ein freundlicheres: Das Tableau wird ohne Rücksicht auf die Farbe abwärts gebaut, fast jede Karte findet also irgendwo Platz. Der Haken steckt im Geben: Jeder der acht Stapel erhält vier Karten, und nur die oberste liegt offen.
Diese vierundzwanzig verdeckten Karten sind das Herz des Spiels. Jeder frühe Zug ist eine kleine Wette darauf, was darunter liegt, und verdeckte Karten schnell aufzudecken zählt mehr als jede andere Überlegung. Auch die Farben regeln weiterhin den Verkehr: Eine einzelne Karte darf zwar auf jeden Stapel mit dem nächsthöheren Rang, doch eine Kartenfolge wandert nur dann gemeinsam, wenn sie komplett aus einer Farbe besteht.
Das Spiel ist schwierig, mit einer Gewinnchance von etwa 15 %. Es wird mit zwei Decks gespielt, und deine Siegchancen hängen in erster Linie von deinem Können ab.
Forty Thieves Solitär und Josephine Solitär sind zwei Solitaire-Spiele, die diesem ähneln.
Wenn dir Little Napoleon gefällt, probiere das originale Solitaire aus, einen echten Kartenspiel-Klassiker.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
8 Grundstapel: Werden in derselben Farbe vom Ass zum König aufgebaut.
8 Tableau-Stapel: Werden ohne Rücksicht auf die Farbe abwärts gebaut. Gleichfarbige Sequenzen dürfen gemeinsam bewegt werden. Jede Karte darf eine Lücke füllen. Zu Spielbeginn erhält jeder Stapel vier Karten, von denen nur die oberste offen liegt.
Talon: Klicke, um die Karten einzeln auf den Ablagestapel zu blättern. Es gibt keine Neuverteilung.
Ablagestapel: Die oberste Karte darf auf die Grundstapel oder das Tableau gespielt werden.
Es gibt acht Grundstapel.
Die Grundstapel werden mit den Assen begonnen, sobald diese verfügbar werden. Eine Karte darf angelegt werden, wenn sie einen Rang höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Kreuz-5 passt also nur eine Kreuz-6. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann wieder ins Spiel gebracht werden, sofern ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Acht abwärts aufgefächerte Tableau-Stapel mit je vier Karten. Nur die oberste Karte jedes Stapels wird offen ausgeteilt; die drei Karten darunter liegen verdeckt und werden umgedreht, sobald sie frei werden.
Eine Karte darf an einen Tableau-Stapel angelegt werden, wenn sie einen Rang niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels; die Farbe spielt keine Rolle. Auf eine Pik-8 darf also jede der acht Siebenen gespielt werden.
Eine absteigende Kartenfolge darf nur dann als Ganzes bewegt werden, wenn alle ihre Karten dieselbe Farbe haben; gemischte Folgen müssen Karte für Karte bewegt werden.
Jede Karte – oder jede bewegliche gleichfarbige Folge – darf eine leere Lücke im Tableau füllen.
Die übrigen 72 Karten bilden den Talon, dazu gibt es einen Ablagestapel.
Wenn du auf den Talon klickst, wird eine Karte auf den Ablagestapel gegeben. Es gibt nur einen Durchgang durch den Talon.
Die oberste Karte des Ablagestapels darf auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden.