Zweiunddreißig Kartendecks, 1.664 Karten, 128 Grundstapel und 52 Tableau-Spalten: Insane Klondike ist der Standard-Regelsatz, aufgeblasen zu einem Marathon, den du gewinnen kannst.

Insane Klondike Solitär macht seinem Namen alle Ehre. Es ist Klondike, aufgebläht auf ein fast absurdes Ausmaß – zweiunddreißig komplette Kartendecks, 1.664 Karten, einhundertachtundzwanzig Grundstapel und zweiundfünfzig Tableau-Spalten, verteilt über den ganzen Tisch. Jede Regel folgt dem klassischen Klondike; verändert hat sich einzig die schiere Größe des Spielfelds, die aus einer flotten Partie mit einem Deck einen Marathon macht.
In diesem Ausmaß liegt die Herausforderung in Ausdauer und Organisation, nicht in der Schwierigkeit. Bei zweiundfünfzig Spalten und unbegrenzten Neuverteilungen findet sich fast immer irgendwo ein erlaubter Zug – das eigentliche Risiko besteht also darin, den Überblick zu verlieren. Decke die verdeckten Karten planvoll auf, halte leere Spalten frei, um Könige zu rangieren, und lege Karten erst dann auf die Grundstapel, wenn du sicher bist, dass du sie nicht mehr für eine Tableau-Folge brauchst.
Im Prinzip ist das Spiel leicht, in der Praxis aber langwierig: Mit zweiunddreißig Decks und endlosen Neuverteilungen kann fast jede Runde von einem Spieler gewonnen werden, der die Geduld hat, sie zu Ende zu bringen. Der Sieg hängt weit mehr von Durchhaltevermögen und sorgfältiger Buchführung ab als vom Glück.
Insane Klondike ist das größte Mitglied der Mehrdeck-Klondike-Familie. Für einen sanfteren Einstieg probiere Octuple Klondike Solitär oder Quadruple Klondike Solitär, die denselben Regeln folgen, aber mit weniger Decks.
Für eine Abwechslung im Tempo: Solitaire ist dasselbe Spiel in seiner ursprünglichen Ein-Deck-Größe.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
128 Grundstapel: Baue aufsteigend vom Ass bis zum König in derselben Farbe – vier Grundstapel für jedes der zweiunddreißig Decks.
52 Tableau-Stapel: Baue absteigend in abwechselnden Farben. Nur ein König oder eine gültige, von einem König angeführte Folge darf eine leere Spalte füllen. Zu Beginn erhält der erste Stapel eine Karte, der zweite zwei, und so weiter bis zu zweiundfünfzig Karten auf dem letzten Stapel; nur die oberste Karte jedes Stapels liegt offen.
Talon: Klicke, um jeweils drei Karten auf den Ablagestapel zu geben. Neuverteilungen sind unbegrenzt.
Ablagestapel: Die oberste Karte steht jederzeit für die Grundstapel oder das Tableau zur Verfügung.
Es gibt einhundertachtundzwanzig Grundstapel, die alle leer beginnen.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Herz-Dame passt also nur der Herz-König.
Die oberste Karte jedes Grundstapels kann zurück ins Spiel gebracht werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Es gibt zweiundfünfzig Tableau-Stapel, ausgeteilt als Treppe – eine Karte auf dem ersten, zwei auf dem zweiten, und so weiter. Die oberste Karte jedes Stapels liegt offen, der Rest verdeckt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf eine Kreuz-6 passen also die Herz-5 oder die Karo-5.
Folgen, die bereits in abwechselnden Farben geordnet sind, dürfen gemeinsam zwischen den Spalten verschoben werden, und jede unbedeckte Karte kann frei auf die Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Nur ein König darf eine leere Spalte füllen.
Die nach dem Austeilen übrig gebliebenen Karten bilden den Talon, daneben liegt ein Ablagestapel.
Jeder Klick teilt drei Karten vom Talon auf den Ablagestapel aus, und der Talon kann beliebig oft neu durchlaufen werden. Die oberste Karte des Ablagestapels kann auf das Tableau oder einen Grundstapel gespielt werden.