Das ganze Deck landet auf einmal auf dem Tisch: dreizehn Stapel zu je vier Karten, die abwärts in wechselnden Farben gebaut werden, ganz ohne Talon als Rückhalt. Etwa 70 % gewinnbar.

Castles in Spain Solitär verdankt seinen Namen einer alten Redewendung: Wer Schlösser in Spanien baut, baut Luftschlösser. Das Spiel gehört traditionell zur Baker's-Dozen-Familie und legt wie seine Verwandten das gesamte Deck auf einmal auf den Tisch – dreizehn Stapel zu je vier Karten, alle offen, ohne Talon als Rückhalt.
Zwei Hausregeln geben ihm einen eigenen Charakter. Die Stapel werden abwärts in wechselnden Farben gebaut statt farbunabhängig, was jeden Zug auf genau zwei mögliche Karten eingrenzt. Dafür bleibt ein geleerter Stapel nicht leer wie bei Baker's Dozen: Jede beliebige Karte darf in die Lücke ziehen, und diese Lücken sind die Hebel, mit denen sich das Schloss aufstemmen lässt. Beachte außerdem, dass die Könige dort liegen bleiben, wo das Austeilen sie hinwirft – sie werden nicht unter ihre Stapel geschoben. Einen schlecht platzierten König musst du also über eine Lücke freilegen, statt auf ihn warten zu können.
Das Spiel ist eher leicht, mit einer Gewinnchance von etwa 70 %. Es wird mit einem einzigen Deck gespielt, und deine Siegchancen hängen in erster Linie von deinem Können ab.
Baker's Dozen Solitär und Spanish Solitär sind zwei Solitär-Spiele, die diesem ähneln.
Wenn dir Castles in Spain gefällt, probiere auch das originale Solitär aus, ein klassisches Solitär-Kartenspiel.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Werden in der Farbe aufwärts vom Ass bis zum König aufgebaut.
13 Tableau-Stapel: In zwei Reihen ausgeteilt – sieben Stapel oben, sechs darunter – mit je vier offenen Karten. Abwärts in wechselnden Farben bauen, jeweils eine Karte auf einmal. Jede beliebige Karte darf eine Lücke füllen.
Es gibt weder Talon noch Ablagestapel; das gesamte Deck wird zu Spielbeginn ausgeteilt.
Es gibt vier Grundstapel, die zu Spielbeginn leer sind.
Jeder Grundstapel beginnt mit einem Ass. Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik 8 passt also nur die Pik 9. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Nach unten aufgefächert liegen dreizehn Tableau-Stapel mit je vier Karten. Jede Karte wird offen ausgeteilt, und die Könige bleiben dort, wo das Austeilen sie hinlegt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf eine Pik 8 passen also nur die Herz 7 und die Karo 7.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, dürfen auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Jede beliebige Karte darf einen leeren Tableau-Platz füllen.
Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; Sequenzen dürfen nicht verschoben werden.