Bearbeite eine dreizehn Karten starke Reserve, während du vier Grundstapel in der Farbe aufwärts baust. Ein Deck, mittelschwer, mit einer Gewinnchance von 35 %, die echtes Können belohnt.

Der Legende nach erfand Richard Canfield, der ein prunkvolles Casino in Saratoga Springs, New York, betrieb, dieses Spiel in den 1890er-Jahren. Die Spieler zahlten 50 Dollar für ein Kartendeck und bekamen für jede Karte, die sie auf einen Grundstapel spielten, 5 Dollar zurück.
Diese Geschichte klingt vermutlich zu schön, um wahr zu sein. Canfield Solitär ist nicht so schwer zu gewinnen, dass ein geübter Spieler nicht reicher hätte davongehen können als das Haus, und manche Historiker glauben ohnehin, dass an Canfields Tischen in Wirklichkeit Klondike gespielt wurde, nicht dieses Spiel.
So oder so gilt: Schaffst du es, mehr als 10 Karten auf die Grundstapel zu bringen, zählt das als Sieg.
Im Vereinigten Königreich läuft dieses Spiel unter dem Namen Demon Solitär. Es ist mittelschwer, bietet eine Gewinnchance von 35 %, wird mit einem einzigen Deck gespielt, und dein Erfolg hängt vor allem von deinem Können ab.
Canfield hat im Lauf der Jahre eine ganze Familie von Varianten hervorgebracht, darunter Double Canfield Solitär, Triple Canfield, Quadruple Canfield, Superior Canfield, Variegated Canfield, Chameleon, Storehouse, Rainbow und American Toad.
Wenn dir Canfield gefällt, lohnt sich auch ein Blick auf das klassische Solitaire, mit dem es manchmal verwechselt wird.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß mit dem Spiel!
4 Grundstapel: Baue in der Farbe aufwärts, beginnend beim Rang der ersten Karte; bei Bedarf geht es vom König zum Ass über, bis jeder Stapel alle 13 Karten enthält.
4 Tableau-Stapel: Baue abwärts in abwechselnden Farben. Zusammenhängende Sequenzen ziehen auf dieselbe Weise mit. Leere Plätze nehmen jede beliebige Karte, traditionell aus der Reserve, auch wenn das Spiel es nicht verlangt. Jeder Stapel beginnt mit einer offen ausgeteilten Karte.
Talon: Klicke, um jeweils drei Karten auf den Ablagestapel zu geben. Neuverteilungen sind unbegrenzt.
Ablagestapel: Die oberste Karte ist immer spielbar, auf das Tableau oder die Grundstapel.
Reserve: Die oberste Karte ist immer spielbar, auf das Tableau oder die Grundstapel. Zu Spielbeginn werden hier 13 Karten ausgeteilt.
Es gibt vier Grundstapel.
Ein Stapel erhält eine zufällige Startkarte. Die übrigen drei Stapel müssen, sobald verfügbar, ebenfalls mit einer Karte dieses Rangs beginnen.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie einen Rang höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat, sodass auf eine Kreuz-6 nur eine Kreuz-7 passt. Ist die oberste Karte ein König, beginnt die Folge von vorn, und ein Ass derselben Farbe darf folgen, bis der Stapel alle 13 Karten enthält.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf wieder ins Spiel zurückgeholt werden, sofern ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Es gibt einen Reservestapel, der zu Spielbeginn mit dreizehn Karten ausgeteilt wird. Die oberste Karte liegt offen, die übrigen verdeckt. In die Reserve kann nichts zurückgelegt werden. Ihre oberste Karte darf auf das Tableau oder einen Grundstapel gespielt werden.
Vier Tableau-Stapel, zu Beginn mit je einer Karte, alle offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie einen Rang niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat, sodass auf die Herz-5 die Pik-4 oder die Kreuz-4 passen.
Jede Tableau-Karte, die von keiner anderen verdeckt ist, darf frei auf einen Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel wandern.
Leere Tableau-Plätze dürfen mit jeder verfügbaren Karte gefüllt werden. Sie aus der Reserve zu nehmen ist der klassische Zug, zwingend ist das aber nicht.
Laufen Karten in abwechselnden Farben von hoch nach niedrig, darfst du die ganze Gruppe von einem Tableau-Stapel auf einen anderen verschieben.
Es gibt einen Ablagestapel; die übrigen Karten bilden den Talon.
Ein Klick auf den Talon gibt drei Karten auf den Ablagestapel. Du darfst den Talon so oft durchspielen, wie du willst; bleiben am Ende eines Durchgangs weniger als drei Karten übrig, werden nur diese ausgeteilt. Vor dem nächsten Durchgang wird der Ablagestapel wieder zum frischen Talon.
Die oberste Karte des Ablagestapels darf auf das Tableau oder einen Grundstapel gespielt werden.